Studieren und Forschen an der Hochschule
Sie überlegen, Philosophie zu studieren?
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Was wichtig wird … Veranstaltungen im Sommersemester 2012
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Auch im Sommersemester 2012 will die Hochschule die Vielfalt der Philosophie für die zentralen Fragestellungen der Gegenwart fruchtbar machen. Im Dialog mit Kirche, Politik und international renommierten Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen werden Tiefenbohrungen vorgenommen, um die wichtigen Themen unserer Zeit über die Grenzen einzelner Disziplinen hinaus auszuloten. Weitere Informationen |
Montag, 21. Mai: Konfuzianismusrezeption als Wegbereitung der Aufklärung?
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Die Kritik des Eurozentrismus in der abendländischen Philosophie ist heute in Mode. Dabei wird übersehen, dass bereits zu Beginn der Aufklärung konfuzianisches Denken rezipiert wurde - ermöglicht durch die schon damals in China tätigen Jesuiten. In einem öffentlichen Vortrag mit dem Titel "Konfuzianismusrezeption als Wegbereitung der Aufklärung? Jesuiten als Brückenbauer zwischen den Welten" untersucht der Hildesheimer Sinologe und Philosoph Henrik Jäger am Montag, 21. Mai 2012, 19.30 Uhr, die Bedeutung dieser asiatischen Denktradition für die abendländische Philosophie. |
15./16. Juni: Rottendorf-Symposion: "Was hält Gesellschaften zusammen?"
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Am Freitag und Samstag, den 15. und 16. Juni 2012 findet in der Aula der Hochschule für Philosophie das diesjährige Rottendorf-Symposion zum Thema "Was hält Gesellschaften zusammen? Der gefährdete Umgang mit Pluralität" statt. Gesellschaften sind heute keine homogenen Einheiten mehr. Funktionale Ausdifferenzierung, Individualisierung und Pluralisierung sind zu zentralen Kennzeichen geworden, die Gesellschaften in unterschiedlicher Weise fragmentiert haben. Gesellschaften erscheinen vor diesem Hintergrund teilweise als ein loser Verbund individualisierter Bürger. Zusammen mit dem Pluralismus von Weltanschauungen und kulturellen Einflüssen stellt sich deshalb die Frage: Was hält Gesellschaften überhaupt (noch) zusammen? Und was sind Quellen gesellschaftlichen Zusammenhalts? |
Promotionsstipendium des Instituts für Philosophie und Leadership
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Das neu gegründete Institut für Philosophie und Leadership der Hochschule für Philosophie schreibt ab sofort ein zweijähriges Promotionsprojekt aus, um das theoretische Fundament des Instituts im Bereich der jesuitischen Führungskräfteausbildung zu erweitern. Die Ergebnisse der Arbeit sollen dazu beitragen, charakteristische Elemente aus der Ordenstradition der Jesuiten für moderne Unternehmen, vor allem international agierende Konzerne, fruchtbar zur machen. |
Master-Studium an der Hochschule für Philosophie
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Zum Wintersemester 2012/2013 wird die Hochschule für Philosophie zwei neue, international anerkannte Master-Studiengänge einführen, die jeweils auf eine Studiendauer von 4 Fachsemestern (120 ECTS-Punkte) angelegt sind. Aufbauend auf einen Bachelor-Abschluss in Philosophie ist der konsekutive Master konzipiert. Dieser modular aufgebaute Studiengang bietet neben den theoretischen Fachschwerpunkten auch zwei praxisorientierte Module. Der weiterbildende Master "Ethik - Grundlegung und Anwendung" richtet sich in erster Linie an Menschen, die bereits einen ersten qualifizierenden Hochschulabschluss erworben haben und über mindestens ein Jahr Berufserfahrung verfügen. |
NEU in der Mediathek: Slavoj Žižek - "Where Hegel wasn't Hegelian Enough"
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Am 24. November 2011 war der slowenische Philosoph Slavoj Žižek an der Hochschule für Philosophie zu Gast und sprach über das Thema "Where Hegel wasn't Hegelian Enough - Sex, Rabble and Revolution". Ein Mitschnitt seines Vortrags ist nun in der Mediathek der Hochschule zugänglich. Zum neuen Buch von Slavoj Žižek "Less than Nothing" bei amazon |
Neuer Lehrstuhl für Philosophie und Motivation
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Der Unternehmer Lejeune hat der Hochschule für Philosophie einen neuen Lehrstuhl gestiftet, den Prof. Dr. Godehard Brüntrup zum kommenden Sommersemester übernehmen wird. Der "Erich-Lejeune-Lehrstuhl für Philosophie und Motivation" wird ein Konzept der Motivation entwickeln, das neben Anleihen aus der Tradition der humanistischen Psychologie auf einer philosophischen Theorie der autonomen Selbstbestimmung beruht. Der Lehrstuhl wird sowohl die theoretischen Konzepte einer solchen Philosophie der Motivation wissenschaftlich ausarbeiten wie auch praktische Handreichungen zur Umsetzung dieser Ideen in konkreten Fortbildungsveranstaltungen für Unternehmen und Organisationen entwickeln. Weitere Informationen Interview des SWR2 mit dem Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Brüntrup. Zum Bericht des Münchner Kirchenradios über den Festakt anlässlich der Lehrstuhleinrichtung am 28. Februar. |
Neue medienethische Perspektiven für eine Zeit des Umbruchs
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Professor Markus Schächter wird nach seiner Tätigkeit als Intendant des ZDF Mitbegründer eines neuen Stiftungslehrstuhls für Medienethik an der Hochschule für Philosophie in München. Der Lehrstuhl soll voraussichtlich im Wintersemester 2012/13 mit ersten Lehrveranstaltungen seinen Betrieb aufnehmen. Zur Pressemeldung. Interview mit Prof. Wallacher zum Thema Stiftungslehrstuhl für Medienethik bei uni.de |
Neu: "Den Abschied vom Leben verstehen. Psychoanalyse und Palliative Care", herausgegeben von Professor Eckhard Frick SJ
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Freud und seine Nachfolger haben sich von Anfang an mit dem Thema "Tod und Sterben" beschäftigt. Cicely Saunders gelang mit dem Begriff "total pain" ein Durchbruch für die Psychosomatik in der Medizin. Die Beiträge des von Prof. Dr. Eckhard Frick SJ und Dr. Ralf T. Vogel herausgegebenen Buches zeigen, was Psychoanalyse und Palliative Care voneinander lernen können. Zugleich richten sie sich an Leser, die sich dem Thema Tod und Sterben mit Hilfe der Psychoanalyse nähern wollen. Namhafte Autorinnen und Autoren helfen, eine Brücke zwischen dem Leiden am Lebensende und der psychoanalytischen Erforschung unbewusster Prozesse zu bauen. Buch bei amazon |
Neu: Vierte Auflage von "Das Leib-Seele-Problem. Eine Einführung" von Professor Godehard Brüntrup SJ
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Fortschritte in den empirischen Wissenschaften geben uns heute mehr Einblicke in das Verhältnis von Körper und Geist als je zuvor. Dennoch widersetzt sich das Leib-Seele-Problem einer schnellen Lösung durch die empirische Forschung. Man stößt bald auf hartnäckige philosophische Fragen: Wie weit reicht die Unabhängigkeit des Geistes vom Körper? Sind Gehirn und Geist identisch? Kann der Geist in der Welt etwas bewirken? Das Buch gibt einen systematischen Überblick über die aktuellen Debatten in der Philosophie des Geistes. Das Schlusskapitel hinterfragt die kartesischen Voraussetzungen der aktuellen Debatte und versucht, einen alternativen Lösungsweg aufzuzeigen. Buch bei amazon |
TV-Porträt der Hochschule: "Ich denke, also bin ich"
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Das 30-minütige Porträt der Hochschule für Philosophie mit dem Titel "Ich denke, also bin ich". Aus der Ankündigung des Senders: "Sapere aude" – Habe den Mut, Dich Deines eignen Verstandes zu bedienen (Horaz/Immanuel Kant). Diesen lateinischen Spruch – Leitgedanke der Aufklärung – haben sich auch die Jesuiten in München auf die Fahnen geschrieben. Sie wollen ihre Studenten zu kritischen, eigenständig denkenden Menschen erziehen. Zum Film in der Mediathek |
Publikationen des Lehrkörpers: Neuerscheinungen und 'Bestseller'
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Alle aktuellen Neuerscheinungen Professor Harald Schöndorf: Die Wirklichkeit erkennen. Béla Weissmahrs Denken ist aus thomistischen, transzendental-philosophischen und dialektischen Ansätzen gespeist und lässt somit nicht nur den Primat des Geistes, sondern ebenso die Interdependenz der gesamten Wirklichkeit und das Verhältnis zwischen Gott, Welt und Mensch einsichtig werden. Weissmahr war überzeugt davon, dass eine entsprechend situierte Philosophie auch die gültigen Erkenntnisse der heutigen Wissenschaften positiv aufzunehmen vermag. Er zeigte dies daran, dass er die Evolution als Konsequenz der in der Eigentätigkeit jedes Seienden geschehenden Selbstüberbietung ansah und zum Ausgangspunkt eines eigenen philosophischen Arguments für die Existenz Gottes machte. Die Beiträge dieses Bandes wollen Grundlinien im Denken Béla Weissmahrs herausstellen. Buch bei amazon Professor Johannes Wallacher: Mehrwert Glück. Rein wirtschaftlich betrachtet ist die Rechnung einfach: Größeres Einkommen und Vermögen mehren Kaufkraft und soziales Ansehen und wer mehr davon hat, dem geht es besser, der ist zufriedener. Doch ist das wirklich so? Die Glücksforschung als neuer Zweig der Ökonomie kommt zu dem Ergebnis, dass unser stures Handeln nach Kosten-Nutzen-Kalkülen nicht nur einem nachhaltigen Wirtschaften widerspricht, sondern auch am Menschen vorbeigeht. Der Wirtschaftsethiker Johannes Wallacher fordert deshalb ein grundlegend neues Verständnis von unternehmerischem Erfolg und Wohlstand. Wirtschaften darf kein Selbstzweck sein, es muss den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden. Buch bei Amazon | Pressespiegel Professor Michael Bordt: Was in Krisen zählt. "Der Terrorismus, der Klimawandel und der Zusammenbruch des Finanzsystems, diese drei großen Krisen zeigen, dass Menschen in falschen Bildern vom glücklichen, gelungenen Leben gefangen waren oder noch gefangen sind. Diese Vorstellungen sind falsch, weil sie uns vorgaukeln, wir würden tatsächlich glücklich und zufrieden sein, wenn unser Leben nur diesen Bildern entspräche. Um wirklich mit unserem Leben zufrieden zu werden, sollten wir uns von diesen Bildern frei machen. Wir müssen sie als falsche Bilder entlarven, uns von ihnen und der Kraft, die sie über uns haben, befreien und sie hinter uns lassen. Denn falsche Bilder leiten uns nicht nur in die Irre. Sie zersetzen auch unsere Seele." Buch bei Amazon | Dozentensteckbrief
Jürgen Habermas diskutiert mit Jesuiten. Am 22. Januar 2007 war Jürgen Habermas zu Gast an der Hochschule und diskutierte mit Norbert Brieskorn, Josef Schmidt, Michael Reder und Friedo Ricken über Fragen der Religion, Gesellschaft und Philosophie. Die FAZ und NZZ berichteten, Fotos wurden von Wolfram Huke aufgenommen. Die Diskussionsbeiträge sind bei Suhrkamp unter dem Titel "Ein Bewußtsein von dem, was fehlt" erschienen. Alle Publikationen (Buchveröffentlichungen, wissenschaftliche Reihen, Zeitschriften) |















