Das »Institut für Gesellschaftspolitik« ist ein Werk der Gesellschaft Jesu, das sich dem »Einsatz für Gerechtigkeit« als einem integralen Bestandteil des »Dienstes am Glauben« widmet. Das Institut ist der Hochschule für Philosophie, Philosophische Fakultät SJ in München als eigenständiges Institut angegliedert.

 

Ziel des Instituts ist es, im akademischen Rahmen – basierend auf einem christlichen Menschenbild und den Menschenrechten – zur Überwindung von Armut und zu mehr Gerechtigkeit in einer globalisierten Welt beizutragen.
Hierzu forscht und lehrt das IGP interdisziplinär an der Grenze von Philosophie und Sozialwissenschaften. Besonderes Gewicht haben dabei ethisch und praktisch relevante Fragestellungen. Die Arbeit konzentriert sich auf drei Themenfelder:

  1. Politische Philosophie im globalen Kontext,

  2. Gerechte Weltwirtschaft und nachhaltige Ressourcennutzung,

  3. Religionen und Kulturen.

Entwicklungspolitik und die regionalen Schwerpunkte Afrika wie Südostasien sind dabei zentrale Querschnittsthemen. Ausgerichtet ist die Arbeit auf den praxisorientierten Dialog mit Kirche, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und die Vermittlung von begründetem Orientierungswissen.

Spendenkonto:

Deutsche Provinz der Jesuiten K. d. ö. R. /
Institut für Gesellschaftspolitik:
LIGA-Bank München
IBAN DE97 7509 0300 0002 1736 03
BIC GENODEF 1M05

Dialogforen des Weltgemeinwohl-Projekts

Das Weltgemeinwohl-Projekt fragt nach interkulturellen Vorstellungen des „Global Common Good“ und möglichen Transformationspfaden zu einem sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Zivilisationsmodell. Vier von sechs Dialogforen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren wurden inzwischen durchgeführt. In den Philippinen, Indien, Südafrika, Peru und Uruguay fanden Workshops mit je etwa 20 TeilnehmerInnen aus politischen und humanitären Organisationen, aus Kirche und Zivilgesellschaft statt. Dabei wurde diskutiert, ... more…

9. Runder Tisch zu Sozial- und Umweltstandards

Am Freitag, 5.12.2014, 14.00 – 18.00 Uhr, laden die Hochschule für Philosophie (München), die Hochschule München und das Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration zum 9. „Runden Tisch Bayern: Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen“ im bayerischen Sozialministerium ein. more…

Neues Zentrum an der Hochschule

An der Hochschule hat ein neues, am IGP angesiedeltes interdisziplinäres Zentrum für Umweltethik und Umweltbildung seine Arbeit aufgenommen. more…

Dynamischer Kapitalismus ­ statische Religion?

Welche Muster des Zueinanders von wirtschaftlichen und religiösen Momenten zeigen sich im Denken und Handeln mittelständischer Unternehmer in Polen? Diese Frage steht im Zentrum des deutsch-polnischen Kooperationsprojekts „Dynamischer Kapitalismus – statische Religion? Rekonstruktion der Wechselwirkungen zwischen dem wirtschaftlichen und dem religiösen Handeln von Unternehmern in Polen nach 1989“, das Dr. rer. soc. Michael Hainz (Institut für Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München) sowie Prof. Dr. habil. Elżbieta Firlit und Dr. Jacenty Siewierski (Lehrstuhl für Soziologie der Warsaw School of Economics) verantworten. Unternehmer in Polen sind treibende Kräfte der wirtschaftlichen Entwicklung und anerkannte gesellschaftliche Vorbilder. Ihr religiöser oder nicht-religiöser – das ist die Frage - Umgang mit dem Kapitalismus wird deshalb Aufschluss geben über die Bedingungen der künftigen Religiosität in Polen. In einem ersten Schritt werden die religiösen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen untersucht. Dazu wurden die Wirtschaftsinhalte der 110 Pastoralbriefe der Polnischen Bischofskonferenz von 1998-2014 und die Daten der wirtschaftlichen Entwicklung in den drei Untersuchungsregionen um Warschau, Posen und Krakau analysiert. Für die im September 2014 geplanten Tiefeninterviews mit 30 Unternehmern wurden der Leitfaden erarbeitet, die zu Befragenden ausgewählt und eine Polonistin zur Verschriftlichung der Interviews gewonnen. more…

Entwicklung im Dienst des Weltgemeinwohls

Das am IGP angesiedelte Projekt »Entwicklung im Dienst des Weltgemeinwohls« hat seine ersten Ergebnisse in einem interkulturellen Reflexionspapier zusammengefasst. Das Papier wurde von Wissenschaftlern aus DR Kongo, Sambia, Indonesien, Brasilien, Kolumbien und Deutschland gemeinsam erstellt und behandelt die Bedeutung von Gemeinwohl in diesen Ländern und auf globaler Ebene. Darüber hinaus werden Diskrepanzen und Transformationspotential herausgearbeitet. Es ist Ergebnis eines fünftägigen Workshops im Herbst 2013, auf dem die Studien der internationalen TeilnehmerInnen ausführlich diskutiert worden waren. Die umfassenden Ergebnisse des Reflexions-Prozesses werden Anfang 2015 auch als Sammelband veröffentlicht. more…

Videokanal des Projektes »Entwicklung im Dienst des Weltgemeinwohls«

Das von Mitarbeitern des IGP in Kooperation mit MISEREOR betreute Projekt »Entwicklung im Dienst des Weltgemeinwohls« hat einen Videokanal eingerichtet. Dort finden sich kurze Interviews mit Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Ländern zum Thema Weltgemeinwohl. more…

Dossier bündelt erste Ergebnisse des Projektes »Entwicklung im Dienst des Weltgemeinwohls«

Ein aktuelles Dossier der Zeitschrift welt-sichten bündelt erste Ergebnisse des Projektes »Entwicklung im Dienst des Weltgemeinwohls«. Gemeinsam mit Misereor initiiert das Institut für Gesellschaftspolitik (IGP) mit diesem Projekt einen interkulturellen Dialog, bei dem Ansätze für eine nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung diskutiert und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet werden. more…

Weltprobleme

Im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit steht seit geraumer Zeit die anhaltende Finanz- und Staatschuldenkrise. Aber auch andere Weltprobleme wie Hunger, Migration, Bildung oder die fortschreitende Zerstörung von Lebensgrundlagen erfordern entschiedenes Handeln. more…

IGP-News digital - März 2014

Zweimal im Jahr versendet das IGP aktuelle Information per Newsletter. Im neuesten Newsletter finden Sie u.a. ein Editorial zu Bali-Abkommen der WTO, einen Nachruf auf Heinrich Krauss und eine Reihe aktueller Termine. more…

Jahresbericht 2013 ist online

Der Jahresbericht 2013 bietet Ihnen einen Überblick über das Institut und einen komprimierten Rückblick auf die Aktivitäten des Instituts im vergangenen Jahr. Der Jahresbericht ist auch online erhältlich. more…