Abgeschlossene Projekte

Das Institut für Gesellschaftspolitik, aus dem das Zentrum für Globale Fragen hervorgegangen ist, hat vor allem zu den Themen

  • Politische Philosophie im globalen Kontext
  • Gerechte Weltwirtschaft und nachhaltige Ressourcennutzung
  • Religionen und Kulturen

gearbeitet und zahlreiche Forschungsvorhaben durchgeführt. In den Jahresberichten finden Sie dazu ausführliche Informationen. Folgende Projekte seien beispielhaft benannt:

Klimawandel und Gerechtigkeit

Das Institut hat von 2007 bis 2010 gemeinsam mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung im Auftrag von Misereor und der Münchener Rück Stiftung Wechselwirkungen zwischen der Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels und der Bekämpfung weltweiter Armut analysiert.

Ziel war es, in einem breit angelegten Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, kirchlichen Akteuren, Zivilgesellschaft und Politik Strategien einer globalen Klima- und Energiepolitik zu entwickeln, welche die nationalen und internationalen Bemühungen zur Armutsbekämpfung nicht gefährden, sondern möglichst unterstützen.

Die Abschlussstudie mit Analysen und politischen Schlussfolgerungen ist 2010 unter dem Titel »Global aber gerecht: Klimawandel bekämpfen, Entwicklung ermöglichen« im C.H. Beck Verlag erschienen.

Recht auf eine “grüne Zukunft”

Von 2011 bis 2015 hat sich das Institut am Projekt “Rights to a Green Future. Uncertainty, Intergenerational Human Rights and Pathways to Realization” der European Science Foundation beteiligt.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse findet sich unter: Reder, M./Koehler, L. (2016), Human Rights as a Normative Guideline for Climate Policy, In: Düwel, M./Bos G., Human Rights and Sustainability – moral responsibilities for the future, Routledge.

Entwicklung im Dienst des Weltgemeinwohls

Gemeinsam mit Misereor hat das Institut von 2012 bis 2015 einen interkulturellen Dialog gestaltet, bei dem Ansätze für eine nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung diskutiert und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet wurden. Wissenschaftler aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Deutschland haben Ansätze für alternative Zivilisationsmodelle erarbeitet. In Dialogforen in den Ländern des Südens wurde mit den Menschen vor Ort diskutiert, was ihre Vorstellungen von Wohlstand und Entwicklung sind und wie eine politische Umsetzung möglich ist.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse findet sich hier: Weltgemeinwohl: Globale Entwicklung in sozialer und ökologischer Verantwortung