München 2004. 194 Seiten

ISBN 978-3770539321

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Benjamin erfüllte ein wesentliches Kriterium, wie Proust es sich von einem Leser seiner Recherche gewünscht hat: Nicht nur das Leben und die Erkenntnisse des Autors zu ergründen, sondern die Recherche zugleich als Spiegel eigener Erfahrungen und als Quelle individueller Einsicht zu nehmen. Vor diesem Hintergrund wird die Frage erörtert, inwiefern Prousts großer Roman Walter Benjamins Sprach- und Mimesislehre beeinflusst hat. Durch den Nachweis konkreter Korrespondenzen, Transformationen und Differenzen erweist sich Marcel Proust als ein Wegbereiter Benjamins, da seine Poetologie der Recherche auf dem Feld der Sprache in Szene setzt, was Benjamin in seiner Rede vom "mimetischen Vermögen" des Menschen analysiert.


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