Fragen einer neuen Weltkultur, Bd. 3

München 1986. 352 Seiten

ISBN 978-3805543347

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Unter dem Schlagwort "Wirtschaftsethik" ist eine Diskussion über das Verhältnis von Ethik und Ökonomie, von Moral und unternehmerischer Aktivität entstanden. Oft werden die Unternehmer verdächtigt, unverantwortlich und gemeinwohlwidrig zu handeln. Nach welcher Moral treffen Unternehmer ihre Entscheidungen? Welchen Einfluß hat eine religiöse Orientierung auf ihr Gewissen? Lassen ihnen die wirtschaftlichen Sachzwänge überhaupt noch genügend Freiheit für moralische Überlegungen? Zu diesen Fragen liegt hier eine sozialempirische Untersuchung vor: eine Repräsentativ-Umfrage, die vom GETAS-Institut für angewandte Sozialforschung (Bremen) im Großraum München und Nürnberg durchgeführt wurde. Wissenschaftler verschiedener Disziplinen werten die Daten aus, zeigen Hintergründe und mögliche Folgen auf. Die Ergebnisse sind beunruhigend. Sie sollten gründlich bedacht werden: Während nach außen hin traditionelle Werte hoch im Kurs stehen, bedroht eine neue opportunistische Einstellung die Grundlagen unserer Kultur und unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Zeichnet sich aber nicht zugleich eine neue Wertorientierung ab? Wenn Unternehmen in jüngster Zeit auf Druck der Öffentlichkeit ihr ethisches Verhalten diskutieren, dann wird deutlich, dass sie die Notwendigkeit erkannt haben, über das Feld bloßer ökonomischer Sachzwänge hinauszudenken.


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