Verlag De Gruyter
1. Auflage 2021
355 Seiten
Grenzgänge. Studien in philosophischer Anthropologie, Bd. 2
ISBN (Print): 978-3-11-071983-3
ISBN (ebook): 978-3-11-071986-4
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Die Reihe Grenzgänge. Studien in philosophischer Anthropologie versammelt Monographien und Sammelbände, um einen interdisziplinären Dialog über Grenzfragen menschlichen Lebens anzustoßen. An den Grenzen menschlichen Lebens wird das Ineinandergreifen seiner unterschiedlichen – organischen, leiblichen und sozio-kulturell konstituierten, geistigen – Dimensionen zum Problem. In der Auseinandersetzung mit den Grenzen menschlichen Lebens verschränken sich anthropologische Fragen nach der Verfasstheit des Mensch-Seins mit normativen Fragen nach einem gelingenden oder guten Leben sowie nach einer guten, politischen Ordnung des Miteinanders. Die Reihe nimmt sich den unterschiedlichen anthropologischen, ethischen und politischen Fragen an, mit denen die verschiedenen Grenzphänomene menschlichen Lebens konfrontieren. Da die Grenzfragen Gegenstand verschiedener Disziplinen sind, soll Grenzgänge diese Auseinandersetzung im interdisziplinären Austausch führen.

Der Sammelband Gelingende Geburt. Interdisziplinäre Erkundungen in umstrittenen Terrains bildet den zweiten Band der Reihe Grenzgänge. Inhaltlich beschäftigt er sich Fragen, die sich an der scheinbar eindeutigen Tatsache entzünden, dass Menschen geboren werden: Begründet erst die Geburt ein eigenständiges Lebensrecht? Was trägt zum Gelingen einer Geburt bei? Lassen sich Schwangerschaft und Geburt präskriptiv-normativ erfassen, oder erscheint allein eine phänomenologisch orientierte Herangehensweise angemessen? Der Band lotet in interdisziplinärer Perspektive verschiedene Zugänge zu diesem Grunddatum des Menschseins aus.

 


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