Münchner Philosophische Studien. Neue Folge, Bd. 1

Stuttgart 1987. 224 Seiten

ISBN 978-30098404

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Das aus einer einmaligen deutsch-jüdischen Symbiose entsprungene Sprachdenken Franz Rosenzweigs wartet immer noch auf die ihm gebührende Beachtung. Gegen jeden philosophischen, theologischen oder politischen Totalitätsanspruch versuchte Rosenzweig in kritischer Abgrenzung zum Idealismus und im Rückgriff auf den Sprachschatz der jüdischen Überlieferung, das Recht und die Pflicht der Verantwortung für die Quelle der Sprachkraft im Menschen zu begründen und zu sichern. Das Buch gibt eine Deutung der für Rosenzweig typischen Verknüpfung der Reflexion über die Sprachgebundenheit des Denkens mit der Frage nach der Offenbarung. Es wird deutlich, wie Rosenzweig neben den Ansätzen der Spätphilosophie Schellings auch die Motive der Kantkritik Hamanns für die Neubegründung der Autonomie des hörenden und sprechenden Menschen fruchtbar macht.


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