Publikationen

Emerich Coreth, Peter Ehlen, Josef Schmidt

Philosophie des 19. Jahrhunderts

Grundkurs Philosophie, Bd. 9

3. durchges. Aufl.

Stuttgart 1997. 190 Seiten

ISBN 978-3170149768

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Eine der intensivsten Epochen der Philosophiegeschichte ist der Deutsche Idealismus, gekennzeichnet durch das Ringen um das Absolute, besonders bei Fichte, Schelling und Hegel. Nach dem Zusammenbruch dieser Systeme kommt es zu einer vielgestaltigen Differenzierung philosophischen Denkens: Es entstehen die Existenzphilosophie (Kiergegaard), der Positivismus und Materialismus, die Lebensphilosophie (Nietzsche und Bergson), die Religionskritik Feuerbachs, die sozialphilosophisch bei Marx und Engels fortwirkt. Diese Positionen werden in Grundzügen dargestellt, wobei auf die Grenzen und Engführungen hingewiesen wird.

Zur aktuellen 5. Auflage 2016

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Béla Weissmahr

Ontologie

Grundkurs Philosophie, Bd. 3

2. durchges. Aufl.

Stuttgart 1991. 184 Seiten

ISBN 978-3170117750

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Als grundlegender Teil der Metaphysik hat die Ontologie die Aufgabe, die letzten Strukturen der Wirklichkeit aufzudecken und unbedingt gültige Erkenntnisprinzipien aufzustellen. Im Gespräch mit den exakten Wissenschaften muß die Ontologie zeigen, daß es inhaltliche Aussagen gibt, die nicht geleugnet werden können. Darüber hinaus hat sie zu begründen, warum sich ihre Aussagen nie so unmißverständlich formulieren lassen, wie dies bei den Einzelwissenschaften möglich ist. Wesentlich ist dabei die Unterscheidung zwischen begrifflicher und überbegrifflicher Erkenntnis bzw. die Berechtigung "dialektischer" Redeweise, die begrifflich Gegensätzliches zusammenhält und so Überbegriffliches zur Sprache bringt. Mit einer dem Gegenstand angemessenen Methode werden auch die klassischen Themen der Seinsmetaphysik behandelt.

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Emil Angehrn

Geschichtsphilosophie

Grundkurs Philosophie, Bd. 15

Stuttgart 1991. 194 Seiten

ISBN 978-3170106236

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Dieser Band führt in das Thema Geschichtsphilosphie mit einem zugleich historischen und systematischen Überblick ein. Leitend ist dabei die Überzeugung, daß sich Themenbereich, Fragestellung und Status der Geschichtsphilosophie nicht unabhängig von deren faktischer Geschichte bestimmen lassen. Ihr wird in drei Schritten nachgegangen. Der erste Teil zeichnet die Herausbildung geschichtsphilosophischer Reflexion in drei Bereichen nach: in der entstehenden Geschichtsschreibung (Herodot, Thukydides), der antiken Philosophie (Platon, Aristoteles) und der Geschichtstheologie (Augustinus). Der zweite Teil betrachtet die Entfaltung neuzeitlicher Geschichtsphilosophie bis zu ihrem zweifachen Endpunkt bei Hegel und Marx. In dieser Phase erhält Geschichtsphilosophie ihre klassische Ausprägung. Zu den auffallenden Merkmalen der Geschichtsphilosophie gehört, daß sie bald nach ihrer vollen Ausbildung in eine fundamentale Krise gerät. Der dritte Teil behandelt die Lage des Geschichtsdenkens nach dem Zusammenbruch der großen Systeme: erörtert werden sowohl die Krise und Kritik der Geschichtsphilosophie wie die verschiedenen Ansätze einer Rekonstruktion des Geschichtlichen.

Edmund Runggaldier

Analytische Sprachphilosophie

Grundkurs Philosophie, Bd. 11

Stuttgart 1990. 192 Seiten

ISBN 978-3170106139

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Was ist Sprache? Worin besteht die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke? Ist die Struktur der Welt durch unsere Sprache bedingt? Wie können wir mit Hilfe der Sprache die Wirklichkeit verändern? Die Sprachphilosophie geht diesen Fragen nach. Deshalb ist sie grundlegend für die Erkenntnistheorie, die Ontologie und die philosophische Anthropologie.
Diese Einführung in ausgewählte Probleme der Sprachphilosophie steht in der Tradition von Frege, Wittgenstein und Quine. Sie geht davon aus, daß Sprechen ein Handeln ist, und unterscheidet zunächst die verschiedenen Sprechakte. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Sprechhandlungen, durch die wir auf Dinge und Ereignisse Bezug nehmen und etwas von ihnen aussagen. Wie funktionieren in diesen referentiellen und prädikativen Akten beispielsweise Eigennamen Kennzeichnungen, Ausdrücke für natürliche Arten oder Demonstrativa? Unter verschiedenen Gesichtspunkten werden Aussagesätze diskutiert. Wichtig für die Erkenntnistheorie und Ontologie ist dabei vor allem die Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen, apriorischen und aposteriorischen, notwendigen und kontigenten Aussagen.

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Norbert Brieskorn

Rechtsphilosophie

Grundkurs Philosophie, Bd. 14

Stuttgart 1990. 187 Seiten

ISBN 978-3170099663

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Warum überhaupt soll Recht sein? Wie ist es zu definieren? Warum muß es in seinen Formen, wie Gesetz, Vertrag und Urteil, bleibend der Macht der Menschen unterworfen sein? Welche Macht darf das Recht über die Menschen ausüben? Auf diese Fragen will die "Rechtsphilosophie" Antwort geben. Die den Menschen aufgegebene Lebensgestaltung verlangt nach einer Ordnung, welche die Freiheitsräume stabil, entlastend und damit orientierend vermittelt. Diese unverzichtbare Ordnung ist Werk der Menschen, um ihrer selbst willen sollen sie sich dem Recht unterwerfen. Wie die Freiheit des Rechts bedarf, so benötigt das Recht Freiheit. Deshalb werden von den Feldern, in denen das Recht notwendig ist, die Politik und die Wirtschaft besonders behandelt. Auch die Frage des sittlichen Umgangs mit dem Recht wird thematisiert.

Aus dem Inhalt:

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