Abgeschlossene Projekte (Auswahl)

Studie und Multi-Stakeholder-Konferenz „Raus aus der Wachstumsgesellschaft?“

postwachstum_pic.pngDas ZGF hat die Erstellung des Sachverständigengutachtens „Raus aus der Wachstumsgesellschaft? Eine sozialethische Analyse und Bewertung von Postwachstumsstrategien“ der Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ der Deutschen Bischofskonferenz von Anfang an mit begleitet und am 20.4.2018 mit über 150 hochkarätigen Gästen im Rahmen eines Dialogforums unter der Leitung von Erzbischof Dr. Ludwig Schick und Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hier finden Sie die Studie Raus aus der Wachstumsgesellschaft und unser diesbezügliches Fazit Lehren aus dem Dialogforum.


Ringvorlesung „Bildung zum Widerstand"

cover_Widerstand.jpgIn der Ringvorlesung im Sommer 2019 wurde der Frage nachgegangen, welche Rolle die Bildung spielt, um nationalistischen und rechtsextremen Tendenzen ebenso begründet wie mutig und entschlossen etwas entgegenzusetzen. Wie gelingt Bildung zum Widerstand? Wie kann aus ihr die Motivation zum Handeln gewonnen werden, die uns neben Carl Goerdeler etwa auch Sophie Scholl oder Alfred Delp SJ vorgelebt haben, und die für den Schutz unserer demokratischen Grundordnung und unserer humanistischen Wertüberzeugungen notwendig ist.

Im Sommer 2020 erscheint das Buch „Bildung zum Widerstand" zur Ringvorlesung.

Hier finden Sie Aufzeichnungen von den Vorlesungen und weitere Infos zum Projekt.


„Ein Jahr wirklich anders leben…?“ Forschungsprojekt zu jesuitischen Freiwilligendiensten

Das ZGF hat 2018 im Auftrag der Jesuitenmission erforscht, welche langfristigen Auswirkungen ein jesuitischer Freiwilligendienst auf die Teilnehmenden und insbesondere auf ihr gesellschaftliches Engagement hat. Dabei ging es auch um die Frage, inwiefern die Teilnahme als eine interkulturelle Bildungserfahrung verstanden werden kann. Der Abschlussbericht beinhaltet die Studie, die in einer Kombination aus quantitativer Forschung (Online-Befragung), qualitativen Einzel- und Gruppeninterviews sowie soziologisch-philosophischer Reflexion erarbeitete wurde.

Hier finden Sie die Studie im Abschlussbericht „Ein Jahr wirklich anders leben…?“.


„Gelingende Wertebildung im Kontext von Migration“: Eine Handreichung für die Bildungspraxis

handreichung-wertebildung_bild-page-001.jpgDas ZGF hat 2016/2017 eine Handreichung erarbeitet, die praxisnahe Ansatzpunkte zur Konzeption und Gestaltung von Wertebildungsmaßnahmen im Kontext von Migration vermittelt. Grundlage war die Analyse bestehender Angebote, vor allem aber qualitative Interviews mit geflüchteten Menschen, um ihre Erfahrungen und Perspektive aufzugreifen. Die in einer interdisziplinären Kombination aus empirischer Forschung sowie soziologischer und (bildungs-)philosophischer Reflexion erarbeitete Handreichung kann hier heruntergeladen werden.Das Projekt wurde vom damaligen Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

Hier finden Sie die Handreichung „Wertebildung“.


Fortbildungsreihe „Wie zusammenleben? Wertebildung interkulturell!“

Das ZGF hat seit 2016 auf der Grundlage eigener werte- und bildungsphilosophischer Reflexion seit 2016 ein modular aufgebautes Fortbildungsprogramm zur Wertebildung für Multiplikator*innen konzipiert, das in München und auch an anderen Standorten erfolgreich angeboten wurde. In der Fortbildung ging es darum, Wege zu finden zu einem tragfähigen Miteinander, dank philosophischer Haltung und einer Gesprächskultur über das, was für Menschen zählt und sie über kulturelle Grenzen hinweg verbindet. Das Projekt wurde seit 2016 maßgeblich unterstützt von der Deloitte-Stiftung.


Dialogprojekt „Entwicklung im Dienst des Weltgemeinwohls“

weltgemeinwohl-systematische-zusammenfassung-page-001.jpgGemeinsam mit Misereor hat das ZGF von 2012 bis 2015 einen interkulturellen Dialog gestaltet, bei dem Ansätze für eine nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung diskutiert und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet wurden. Wissenschaftler aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Deutschland haben Ansätze für alternative Zivilisationsmodelle erarbeitet. In Dialogforen in den Ländern des Südens wurde mit den Menschen vor Ort diskutiert, was ihre Vorstellungen von Wohlstand und Entwicklung sind und wie eine politische Umsetzung möglich ist.

Hier finden Sie die Zusammenfassung Weltgemeinwohl: Globale Entwicklung in sozialer und ökologischer Verantwortung.


Forschungsprojekt „Klimawandel und globale Gerechtigkeit“

getimage.jpegDas Institut hat von 2007 bis 2010 gemeinsam mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung im Auftrag von Misereor und der Münchener Rück Stiftung Wechselwirkungen zwischen der Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels und der Bekämpfung weltweiter Armut analysiert. Ziel war es, in einem breit angelegten Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, kirchlichen Akteuren, Zivilgesellschaft und Politik Strategien einer globalen Klima- und Energiepolitik zu entwickeln, welche die nationalen und internationalen Bemühungen zur Armutsbekämpfung nicht gefährden, sondern möglichst unterstützen.

Hier finden Sie den Link zum Buch: Global aber gerecht: Klimawandel bekämpfen, Entwicklung ermöglichen.


 

 

 

 

 

Jahresberichte

Hier finden Sie die Jahresberichte des Instituts für Gesellschaftspolitik, aus dem das Zentrum für Globale Fragen hervorgegangen ist:

Jahresbericht 2010

Jahresbericht 2011

Jahresbericht 2012

Jahresbericht 2013

Jahresbericht 2014

Jahresbericht 2015

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