Anti-Rassismus. Kritische Auseinandersetzung mit den Hintergründen und Implikationen rassistischer Praktiken

Die studentische Initiative wird ideell und finanziell vom Zentrum für globale Fragen, dem Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft (zem::dg) und von den Frauenbeauftragten der HFPH unterstützt.

Sabrina Kofahl und Charlotte Schüssler sind die Gründerinnen dieser Initiative.

Einige Impressionen der ersten Veranstaltung im Oktober 2021:

  • Sich gegen Rassismus einzusetzen und sich zu positionieren bedeutet auch unbequem zu sein und Fragen aufzuwerfen.
  • Wie wichtig müssen philosophische Texte aus anderen Kulturen erst werden, damit sie von uns gelesen und ernst genommen werden?
  • Wie können wir unsere komfortable Filterblase der westlichen Philosophie aufbrechen?
  • Wir fühlen uns wohl in der Geborgenheit des Nicht-Wissen-Wollens
  • Es gibt mehr schwarze deutsche Professor:innen in den USA als in Deutschland.
  • In Deutschland diskutieren wir meist über Namen, Sprache, Kultur… in anderen Ländern über Verteilungsgerechtigkeit z.B. Gehalt, Bildungschancen, Arbeitsplätze
  • Wir sollten uns stärker auf den objektiven Rassismus konzentrieren: Was nehmen wir wahr? Wie handeln wir? Welche Wirkung hat das?
  • Wenn es um das Erbe geht, dann beruft man sich auf möglichst viele Vorfahren. Wenn es aber um Schuld geht, dann ist das möglichst selektiv.
  • Warum gibt es keine Universitäten oder Flughäfen die nach Frauen benannt sind?
  • Es gibt keine Witze über Weiße.
  • Warum werden Weiße niemals als Migranten bezeichnet? (als Reisende, als Auswanderer, als Professionals…)
  • Rassismus ist die Aufwertung der Weißen. In Gesetzen steht, was die Weißen dürfen, und nicht was andere nicht dürfen.