Umweltzentrum

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Das Zentrum für Umweltethik und Umweltbildung wurde im Jahr 2014 durch die Professoren Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher und Prof. Dr. Michael Reder mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gegründet. Mittlerweile ist es integraler Bestandteil des ZGF und unterstützt in einer Vielzahl von Einzelprojekten den interdisziplinären Dialog über zentrale Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes.

Erfahren Sie mehr über unsere Motivation.

Die enormen Herausforderungen des Klimawandels können nur gelöst werden, wenn Vertreter*innen verschiedenster Generationen und Fachrichtungen konstruktiv zusammenarbeiten, dafür gemeinsam die wissenschaftlichen Grundlagen und gesellschaftlichen Herausforderungen erörtern und sich dabei der Anliegen internationaler und intergenerationeller Gerechtigkeit bewusst sind. Viel zu häufig werden umweltpolitische Herausforderungen in der öffentlichen, aber auch in der wissenschaftlichen Diskussion so stark in Einzelaspekte unterteilt, so dass bei den Verantwortlichen der Eindruck entsteht, eine mögliche Handlungsoption sei noch zu wenig erforscht, nicht konsensfähig oder würde ohnehin nicht ausreichend zur Lösung beitragen. Das Umweltzentrum will daher den Blick der Verantwortlichen auf den Gesamtzusammenhang weiten, als Plattform und Ideengeber für die notwendige Vernetzung dienen, interdisziplinäre Forschungsvorhaben initiieren und sowohl innerhalb der Studierendenschaft als auch in der breiten Öffentlichkeit zum notwendigen Bewusstseinswandel beitragen.


Diese Schwerpunkte sind uns besonders wichtig:

 

  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
    Umweltethik lebt vom engen Austausch zwischen den Natur- und Geisteswissenschaften, wir pflegen insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Biologie, Wirtschaftswissenschaften, Pädagogik, Theologie und Philosophie.
  • Gestaltung der sozial-ökologischen Transformation im Licht von Laudato Si´
    In seiner 2015 veröffentlichten Enzyklika Laudato Si` macht Papst Franziskus deutlich, dass wir „die ökologischen Probleme nicht einfach mit neuen technischen Programmen lösen werden, ohne ethische Bedenken und grundlegende Änderungen“ in unserem Lebensstil. Auch die verschiedenen kulturellen Reichtümer der Völker, Kunst und Spiritualität leisten dazu einen wesentlichen Beitrag.
  • Soziale Gerechtigkeit und globale Solidarität
    Umweltschutz ist kein Luxusgut und endet nicht an Landesgrenzen. Die Armen und Marginalisierten sind häufig die ersten Opfer des Klimawandels, wir wollen sie dabei aber nicht als „Hilfsempfänger“ sondern als „Partner auf Augenhöhe“ begreifen
  • Konkrete Anwendung: z.B. faire Bepreisung von Umweltgebrauch
    Eine angemessene Abgabe auf Kohlendioxid-Emissionen darf keine neue Steuer sein, die dem Staat als bloße Finanzquelle dient. Stattdessen sollte sie die versteckten Kosten von Umweltgebrauch sichtbar machen und einen angemessenen sozialen Ausgleich beinhalten.
Vorstellung DBK-Studie Raus aus der Wachstumsgesellschaft 2018.jpg
Stefan Einsiedel im Gespräch mit Papst Franziskus.jpg

Vorstellung der Studie Raus aus der Wachstumsgesellschaft? (2018)

Stefan Einsiedel im Gespräch mit Papst Franziskus (2019)

Kontakt

Dr. Stefan Einsiedel (Geschäftsführer)

stefan.einsiedel@hfph.de
Telefon: +49-(0)89-2386-2359