Intercultural Social Transformation (IST)

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Der Lehrstuhl befasst sich vor allem mit der (inter-)kulturellen Dimension von sozialen, gesellschaftlichen und personalen Transformationsprozessen. Dies geschieht durch die Arbeit an konkreten Sachfragen bzw. Projekten, deren Vollzug begleitend philosophisch reflektiert wird, um Kriterien und Paradigmen gelingender Transformation herauszuarbeiten. Die Projekte des Lehrstuhls fußen auf kollaborativen Vorhaben, die der internationalen Vernetzung universitärer Einrichtungen im Sinne von Veritatis Gaudium dienen soll. 

Aufseiten der Forschung zeigt sich dies beispielsweise an dem Projekt „Transformative Reserach from the Margins“ mit Jesuit Worldwide Learning (JWL); an der Forschung zu kulturellen Faktoren der Missbrauchsprävention und des Kinderschutzes mit dem Center for Child Protection (CCP) der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom und der interkulturellen Philosophie mit indigenen Traditionen Kanadas und Afrikas.

In der Lehre trägt der Lehrstuhl zum Programm der HFPH im Bereich der Kulturphilosophie, der interkulturellen Philosophie und der Phänomenologie bei. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier auf den weiterbildenden Studiengängen (Master Ethik, Modulstudium Ethik des interkulturellen Dialogs). Die Weiterentwicklung und Neuauflage des Masters Interkulturelle Bildung in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg ist auf dem Weg.

Neben Lehre und Forschung geht es dem Lehrstuhl im Sinne der „Third Mission“ auch darum, selbst sozio-kulturelle Transformationsprozesse anzustoßen, kritisch zu reflektieren und „Roadblocks“ auf dem Weg der Veränderung zu verstehen. IST zeichnet sich dabei in besonderer Weise durch die enge Verschränkung mit dem Zentrum für Globale Fragen (ZGF) der HFPH aus. Schwerpunkte der Lehrstuhlinhaberin sind dabei praxisphilosophische Fragen, Konflikttransformation und Friedensbildung, transformatives Forschen und Lehren an Schnittstellen zu drängenden gesellschaftlichen Fragen (z.B. Angst, Umgang mit Fremdem, Klimawandel, Digitalisierung) und globalen Bezügen (z.B. Grenzregime Europa).