Prof. Dr. Dominik Finkelde SJ

Professor für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuesten Zeit

Kaulbachstraße 31a
80539 München

dominik.finkelde@hfph.de

Sprechstunde: Büro - Kaulbachstr. 22a (2. Stock), Mo 14 Uhr, nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail.

 

Arbeitsschwerpunkte

  • Systematisch: Subjektphilosophie, Grenzfragen normativer Ordnung, Epistemologie, Theorie der Psychoanalyse

  • Historisch: Deutscher Idealismus, Philosophie der Neuesten Zeit

Zur Person

  • Studium der Literaturwissenschaft und der Philosophie in Berlin (FU) und Paris (Paris VIII), MA bei Winfried Menninghaus; Promotion in München (zur Sprachphilosophie Walter Benjamins), Theologiestudium in Paris; 2003-2005 Dozent: Universidad Iberoamericana, Mexiko-Stadt; 2011 Visiting Lecturer: Georgetown University; 2013 Visiting Assistant Prof., Loyola University Maryland; 2014 Habilitation am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt Main (Mentor: Christoph Menke). Titel: Exzessive Subjektivität

Publikationen



 

Aktuelles

 

  • In preparation: "Zizek and His Critics" (co-edited with Todd McGowan). With articles from: Henrik Joker Bjerre, Rick Boothby, Jennifer Friedlander, Markus Gabriel, Graham Harman, Adrian Johnston, Hilary Nerony, Dany Nobus, Frank Ruda, Mari Ruti et al.. - commented on by Slavoj Zizek (autumn 2021). 
  • 30. Oktober (10h00-12h00): "Ist Freiheit ein Vermögen?" - Ein Workshop mit Prof. Frank Ruda (University of Dundee, UK). Thema: Ruda vertritt die These, dass die Rede von der "Freiheit als Vermögen" ein Mythos ist. Letzterer verleitet zu Gleichgültigkeit und Indifferenz, weil der Mensch angeblich jeder Zeit sein Vermögen anwenden könnte. Freiheit durchkreuzt jedoch die Rede vom "Vermögen". Erst wenn dies geschieht, kann ein moderner Freiheitsbegriff offengelegt werden. Im Workshop diskutieren wir: Frank Ruda, Gegen-Freiheit: Komik und Fatalismus, Konstanz University Press 2018, S. 37-85. Ort: Hochschule für Philosophie, Cafeteria (3. Stock, Altbau). Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Lagebesprechungen". Anmeldung: finkelde.office@hfph.de

  • In preparation: "Parallax. The Dependence of Reality on Its Subjective Constitution" (co-edited with Christoph Menke and Slavoj Zizek). With articles from: Anna Agathangelou / Markus Gabriel / Agon Hamza / Graham Harman / Thomas Khurana / Anton F. Koch / Paul M. Livingston / Todd McGowan / Tracy McNulty / Christoph Menke / Nina Power / Robert Pfaller / Dirk Quadflieg / Frank Ruda / Samo Tomsic / Eva Schürmann / Jan Völker / Slavoj Zizek / Alenka Zupancic (Bloomsbury, forthcoming 2020). 
  • In preparation: "In Need of a Master. Politics, Theology, and Radical Democracy" (co-edited with Rebekka Klein). With articles from: Ino Augsberg / Luca di Blasi / John Milbank / Clemens Pornschlegel / Joseph Vogl... et al. (De Gruyter, forthcoming 2021). 

084418 PV Finkelnde, Logik der Inexistenz Umschlag (2).jpg

 

Lagebesprechungen

 

http://lagebesprechung.weebly.com/

Lagebesprechungen widmen sich Analysen der Gegenwart im Kontext zeitgenössischer Theoriebildung an den Schnittstellen von Philosophie, Politik, Literatur und Religion. Die Professoren Dominik Finkelde (Hochschule für Philosophie) und Clemens Pornschlegel (LMU) laden dazu herzlich in die Buchhandlung "Lost Weekend" ein.

  • Lagebesprechung #10: "The Withdrawl of Objects". Graham Harman (Los Angeles) präsentiert seine Objekt-orientierte-Ontologie. Special guest: Slavoj Žižek, Samstag 1. Dez 2018, 19 Uhr, Lost-Weekend.
  • Lagebesprechung #9: "Wege und Irrwege des Sozial-Nationalismus." Ein Gespräch mit Prof. Dr. Stephan Lessenich (LMU) Donnerstag, Dienstag 12. Juni, 19 Uhr, Lost-Weekend.
  • Lagebesprechung #8: Paul Livingston und Markus Gabriel: "Heidegger on Truth". Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19 Uhr, Lost-Weekend.
  • Lagebesprechung #7: Hans Christoph Buch. "Kolonialismus und kein Ende". Dienstag, 16. Mai 2017, 19 Uhr, Lost-Weekend.
  • Lagebesprechung #6: Alenka Zupančič (Akad. d. Wissenschaften, Ljubljana). "Repeating the End". Dienstag, 22. November 2016, 19 Uhr, Lost-Weekend.
  • Lagebesprechung #5: John Searle zu Gast (UC Berkeley). Samstag, 4. Juni 2016, 17 Uhr, Lost-Weekend.
  • Lagebesprechung #4: Samo Tomšič (Humboldt-Universität Berlin). "Zur Politik des Genießens: Marx und Lacan". Dienstag, 14. Juni 2016, 18 Uhr, Lost-Weekend.
  • Lagebesprechung #3: Markus Gabriel (Universität Bonn)."Philosophie im Zeitalter des Naturalismus - eine Alternative". Dienstag, 31. Mai 2016, 18 Uhr (!), Lost-Weekend.
  • Lagebesprechung #2: Die Wiederkehr des Religionskriegs: Felix Ensslin (Akad. d. Künste Stuttgart) und Clemens Pornschlegel im Gespräch. Dienstag, 19. Januar 2016, 19 Uhr, Lost-Weekend.

  • Lagebesprechung #1: Idealismus und Exzess: Zum Fall Alain Badiou. Buchpräsentation und Diskussion mit Frank Ruda (Goethe-Uni, Frankfurt/M.). Dienstag, 1. Dezember 2015, 19 Uhr, Lost-Weekend Schellingstr. 3.

 

"Lacanian Explorations" herausgegeben mit Slavoj Žižek

 

http://www.augustverlag.de/de/catalog/reihen/

 


Betreute Promotionen

 

  • Frimmer, Seraphin: 

Titel: Mnemonische Gemeinschaften und Spektralität. Zum Problem konkurrierender Gedächtnisnarrative nach Jacques Derrida und Aleida Assmann (Arbeitstitel)

Abstract: Die Mehrheit des zeitgenössischen Diskurses der Gedächtniswissenschaften versteht das transkulturelle Phänomen konkurrierender Gedächtnisnarrative als epistemologisches Problem. Kennzeichnend hierfür ist die Position, dem mnemonischen Raum einen grundsätzlichen Konkurrenzcharakter abzusprechen und von einer theoretisch möglichen Konfliktlösung auszugehen. Eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Phänomen aus (sozial-)ontologischer Perspektive steht derzeit jedoch noch aus. Das Promotionsprojekt soll diese Forschungslücke schließen, indem in Anschluss an Jaques Derridas Konzept der Hauntologie und in kritischer Auseinandersetzung mit Aleida Assmanns Arbeiten zum kulturellen Gedächtnis die These vertreten werden soll, dass das Phänomen konkurrierender Gedächtnisnarrative als notwendiges Symptom der Aporien kollektiver Gedächtnispraxen zu verstehen ist, da soziale Strukturen kooperativer Vergangenheitsbezugnahme stets von einer inhärenten, (sozial-)ontologischen Spannung zwischen hegemonialen Erinnerungsdiskursen und einem diese Diskurse ermöglichenden konstitutiven Ausschluss geprägt sind.