Prof. Dr. Stefan Bauberger SJ

Glück ohne Ratgeber. Eine Philosophie des Gelingens

Stefan Bauberger
Glück ohne Ratgeber. Eine Philosophie des Gelingens

Verlag Herder, 1. Auflage 2019
160 Seiten
ISBN: 978-3-451-38448-6
Verlagswebseite

Wir Menschen sind immer auf der Suche nach Glück – und glauben es heutzutage immer häufiger nur mit Hilfe von Ratgebern finden zu können. Stefan Bauberger, Jesuit, Naturwissenschaftler und Zen-Meister in einer Person, sieht diesen Glückswahn kritisch. In seinem klugen Buch erklärt er, warum es oft besser ist, seinem Glück nicht zwanghaft hinterherzurennen und gerade deshalb zu einem erfüllteren Leben zu finden.

Bauberger greift auf sein fundiertes Wissen aus der christlichen und fernöstlichen Spiritualität sowie seine praktische Erfahrung als Meditationslehrer zurück. Er schreibt über sinnentleerte Wellness-Spiritualität und warum man das Glück viel eher ohne teure Ratgeber findet. Für ihn bedeutet Glück, etwas Besonderes zu sein – und nicht das krampfhafte Anhäufen von Erfahrungen und vermeintlichen Glücksmomenten. Auch wenn solche Momente wichtig sind – und Bauberger beschreibt auch, wie man sie finden kann – kann einen das Klammern daran nie zum wahren Glück führen.

„Spirituelle Traditionen bereichern den Glückssucher, aber gleichzeitig können sie auch vom Eigentlichen wegführen, wenn sie äußerlich bleiben“, so der Autor. In seinem Buch beschriebt Bauberger, was hinter dem Glückswahn steckt und wie wir den Weg heraus aus der Glücksfalle finden.


Wissenschaftstheorie: Eine Einführung

Stefan Bauberger
Wissenschaftstheorie: Eine Einführung

Grundkurs Philosophie, Bd. 20

1. Aufl.

Stuttgart 2016. 191 Seiten

ISBN 978-3-17-031119-0

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Aus den beiden Erkenntnisquellen menschlichen Wissens (empirische Erkenntnis, logische Analyse) entwickelt Bauberger zwei Grundfragen der Wissenschaftstheorie, nach denen sich auch das Lehrbuch gliedert: Zunächst reflektiert die Wissenschaftstheorie die Methoden der empirischen Wissenschaften und liefert damit Hilfestellung für das Betreiben derselben. Darüber hinaus bewertet sie die Geltung der empirischen Erkenntnisse und stellt sich damit einer genuin philosophischen Aufgabe. Der so entstehende Dialog konkreter wissenschaftlicher Aufgabenfelder, Methoden- und Metareflexion zeigt die Relevanz wissenschaftstheoretischen Arbeitens und fördert die Sprachfähigkeit der Studierenden außerhalb ihres philosophischen Faches. Historische Entwicklungen und Darstellung von wissenschaftsphilosophischen Positionen aus der Tradition werden anhand der thematischen Kapitel durchgeführt.

Webseite des Verlags: Wissenschaftstheorie: Eine Einführung (Kohlhammer Verlag)


Was ist die Welt? Zur philosophischen Interpretation der Physik

Stefan Bauberger
Was ist die Welt? Zur philosophischen Interpretation der Physik

Kontexte, Bd. 6

4. überarbeitete Aufl.

Stuttgart 2018. 256 Seiten

ISBN 978-3170340053

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Nichts prägt das heutige Weltbild stärker als die Naturwissenschaften. Eine Reflexion auf die Ergebnisse der modernen Physik eröffnet deshalb einen aktuellen Zugang zu den klassischen Fragen der Philosophie, der viele Selbstverständlichkeiten über die Welt in Frage stellt. Die Elementarteilchenphysik führt zu einem holistischen und dynamischen Verständnis der Welt. Die Relativitätstheorie widerspricht dem intuitiven Verständnis von Raum und Zeit. In der Thermodynamik taucht die Frage nach dem Verständnis von Naturgesetzen auf. In der Quantentheorie wird die Vorstellung von einer objektiven Realität fraglich. Die moderne Kosmologie führt zu einer neuen Auffassung von Schöpfung. Die Chaostheorie trägt zum physikalischen Verständnis von Leben und seiner Einmaligkeit bei.


Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie

Stefan Bauberger, Harald Lesch
Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie

Naturwissenschaft und Philosophie. So war die Physik bis Mitte des 19. Jahrhunderts experimentelle Philosophie. Heute sind Naturwissenschaften und Technik die prägenden Momente. Sie entwickelten sich, gelöst von den metaphysischen Fragestellungen der Philosophie zum grandiosen Triumph menschlicher Vernunft. Trotz des großen Erfolges bleiben aber Fragen, die weder durch Physik noch durch irgendeine andere Wissenschaft beantwortet werden können. Den Grenzfragen, den Fragen nach dem Hintergrund hinter den messbaren Dingen, geht die Naturphilosophie nach. Sie tut es in der Tradition der Urväter der Philosophie, den Vorsokratikern.

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