Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) (Teilzeit 50%)

Für das Projekt „Umwelt- und sozialethische Konfliktpotentiale bei der energetischen Nutzung von Rest- und Abfallstoffen in Biogas- und Kläranlagen“ suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) (Teilzeit 50%). Die Vergütung erfolgt gemäß ABD/ EG 13 (Arbeitsvertragsrecht der Bayerischen Diözesen, angelehnt an den TVöD). Die Stelle ist auf 2 Jahre befristet.

Ihre Aufgaben

Sie arbeiten an einem interdisziplinären Forschungsprojekt mit, durch das Kläranlagen als flexible Energieerzeuger, Energiespeicher und -verbraucher künftig einen größeren Beitrag zur Energie-wende leisten sollen. Die Aufgabe der Mitarbeiter des Zentrums für Globale Fragen besteht dabei darin, im Dialog mit den stärker technisch und betriebswirtschaftlich geprägten Forschungspartnern und künftigen Anwendern mögliche umwelt- und sozialethische Konfliktpotentiale bereits während der technischen Entwicklungsphase zu identifizieren, um durch diesen ganzheitlichen Ansatz die spätere Akzeptanz zu erhöhen und die Implementierung zu erleichtern. Dafür gestalten Sie in Abstimmung mit Ihren Kollegen einen ganzheitlichen Forschungsdialog unter den Partnern und relevanten Zielgruppen, durch den verschiedene Wertvorstellungen und Ziele ebenso wie mögliche Konfliktfelder und konstruktive Lösungsmöglichkeiten verständlich aufbereitet und lösungsorientiert adressiert werden. Ihre Arbeit fließt damit einerseits in einen anwenderbezogenen Leitfaden zur Ertüchtigung von Kläranlagen mit ein, daneben veröffentlichen Sie auch Fachartikel zu damit verbundenen Fragen des Nachhaltigkeitsdialogs und Transformativen Forschens.

Ihr Profil

Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium, bevorzugt mit naturwissenschaftlich und/oder sozialwissenschaftlich-philosophischem Abschluss, und darüber hinaus über einschlägige Berufserfahrung im Bereich von Stakeholder-Beteiligungen im Bereich der Nachhaltigkeits-kommunikation. Sie sind mit umweltethischen Fragestellungen vertraut und in der Lage, aus den konkreten Einzelanliegen der Anwender grundlegende Fragestellungen zu abstrahieren und in Zusammenarbeit mit ihren Kollegen akademisch anspruchsvolle Texte über diese interdisziplinären Dialogprozesse zu verfassen.

Was Sie erwartet

Die Hochschule für Philosophie München ist eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft des Jesuitenordens. Sie bietet philosophische Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor, Master und Promotion sowie weiterbildende Studienangebote u.a. in Ethik und Interkultureller Bildung. Es erwartet Sie ein angenehmes Arbeitsumfeld an einer kleinen, dynamischen Hochschule im Herzen von München.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung (inkl. Motivationsschreiben und Lebenslauf, gerne mit einer beispielhaften Textprobe oder sonstiger Projektreferenz) als PDF-Dokument per E-Mail an Stefan Einsiedel unter zgf@hfph.de  

 

https://www.hfph.de/forschung/wissenschaftliche-einrichtungen/globalefragen