Solidarität mit Prof. Wucherpfennig

Solidarität mit Prof. Wucherpfennig

Präsident Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher begrüßt, „dass der Provinzial der Deutschen Provinz der Jesuiten, Johannes Siebner SJ, und der Bischof von Limburg, Dr. Georg Bätzing, dem Kollegen Prof. Dr. Ansgar Wucherpfennig SJ unmissverständlich ihr Vertrauen ausgesprochen haben“. Aus langjähriger Zusammenarbeit könne er deren Einschätzung nur bestätigen, „dass an der Integrität Prof. Wucherpfennigs und seiner Loyalität der Kirche gegenüber kein Zweifel besteht“, sagt er.

Die Hochschulkonferenz der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen hatte Wucherpfennig bereits im Februar für eine weitere Amtszeit zum Rektor gewählt. Allerdings blieb die noch benötigte römische Unbedenklichkeitserklärung („Nihil obstat“), welche die Bildungskongregation zusammen mit der Glaubenskongregation ausstellt, aufgrund von Aussagen bisher aus. (Weitere Informationen finden Sie hier.)

Eine geforderte öffentliche Richtigstellung von Äußerungen Wucherpfennigs im Oktober 2016 lehnt dieser ab. „Pater Wucherpfennig steht zu seinen Aussagen“, erklärt Provinzial Johannes Siebner SJ im Interview mit katholisch.de. „Ich werde ihn sicher nicht bedrängen, gegen sein Wissen und Gewissen eine Erklärung abzugeben.“ Wucherpfennig habe „nichts gesagt, was der Lehre der Kirche widerspricht“, macht er deutlich. Er genieße sein volles Vertrauen. „Vor allem: er ist ein feiner Kerl. Er ist zuerst ein Mensch, der menschlichen Umgang erwarten darf, noch dazu ein Mensch, der sich in herausragender Weise in der Kirche engagiert“, betont Siebner.

Wie die Ordensleitung hofft HfPh-Präsident Wallacher, „dass das ‚Nihil obstat‘ zeitnah erteilt wird“. „Alles andere würde der Glaubwürdigkeit der Kirche und dem Ansehen wissenschaftlicher Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft schweren Schaden zufügen“, stellt er klar. Wie Provinzial Johannes Siebner hervorhebt, wurde Wucherpfennig das „Nihil obstat“ noch nicht abschließend verweigert: „Wir befinden uns noch in einem schwebenden Verfahren.“

Das vollständige Interview von katholisch.de mit Johannes Siebner SJ finden Sie hier.

Weitere Nachrichten