Islamische Studien in pluraler Gesellschaft

Islamische Studien in pluraler Gesellschaft

S Y M P O S I U M   M Ü N C H E N   29. – 30. November 2 0 1 3

Freitag, 29.11.13, 15.00 – 19.00 Uhr
Samstag, 30.11.13, 9.00 – 13.00 Uhr

Ort: Hochschule für Philosophie München, Kaulbachstraße 31

 In den Jahren 2010 und 2011 wurden vier Standorte als Zentren für Islamische Studien an deutschen Hochschulen durch das BMBF ausgewählt:

  • Department Islamisch-Religiöse Studien, Universität Erlangen
  • Zentrum für Islamische Theologie, Universität Tübingen
  • Zentrum für Islamische Studien, Universität Frankfurt und Universität Gießen
  • Zentrum für Islamische Theologie, Universität Münster und Universität Osnabrück

Sie sollen Islamische Theologie und Studien im deutschen Universitätssystem verankern und den Dialog mit den anderen Wissenschaften führen. Damit ist ein wichtiger Schritt der Inkulturation des Islam in Deutschland gegangen worden. Die Zentren sind in der Zwischenzeit eingerichtet, Lehrstühle besetzt und Beiräte geschaffen worden, die in unterschiedlicher Weise die Religionsverbände beteiligen. Welche Strukturen und Inhalte zeichnen sich nach den ersten Jahren der Etablierung ab?

Bei dem öffentlichen Symposium werden WissenschaftlerInnen der neuen universitären Zentren ihre jeweiligen Forschungsansätze vorstellen und so die Breite und Pluralität Islamischer Studien sichtbar machen.

Ein Schlusspodium soll die Frage diskutieren, welche Bedeutung der universitäre Kontext für den Dialog und die weitere Entwicklung islamischer Studien in Deutschland haben wird und welche Herausforderungen und Chancen auch für die christliche Theologie hier liegen.

Referenten und ReferentInnen:

  • Prof. Dr. Reza Hajatpour, Lehrstuhl für Islamisch-Religiöse Studien mit Systematischem Schwerpunkt, Department Islamisch-Religiöse Studien, Universität Erlangen
  • Prof. Dr. Ömer Özsoy, Professur für Koranexegese, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Studien der Kultur und Religion des Islam, Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt
  • Prof. Dr. Maha El Kaisy-Friemuth, Lehrstuhl für Islamisch-Religiöse Studien mit Praktischem Schwerpunkt, Department Islamisch-Religiöse Studien, Universität Erlangen
  • Prof. Dr. Erdal Toprakyaran, Lehrstuhl für Islamische Geschichte und Gegenwartskultur, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Islamische Theologie, Universität TübingenProf. Dr. Milad Karimi, Professur für Kalam, Islamische Philosophie und Mystik, Universität Münster
  • Dr. Hansjörg Schmid, Privatdozent für Christliche Sozialethik an der LMU München, Leiter des Referats Interreligiöser Dialog an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart.Prof. Dr. Bülent Ucar, Professur für Islamische Religionspädagogik, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Islamische Theologie, Universität Osnabrück

 

VERANSTALTER:

Department Islamisch-Religiöse Studien, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Religionswissenschaft, LMU
Lehrstuhl für praktische Philosophie mit Schwerpunkt Völkerverständigung, Hochschule für Philosophie München
Islamische Gemeinde Penzberg und Zentrum für Islam in Europa – München (ZIE-M) e.V.
Evangelische Stadtakademie München
FB Dialog der Religionen, Erzbistum München und Freising
Beauftragter der ELKB für Dialog der Religionen

ORT:

Hochschule für Philosophie München
Kaulbachstr. 31a

TEILNAHMEBEITRAG:

Euro 20.- für beide Tage
Euro 15.- für Freitag, Euro 10.- für Samstag
Studierende bis 30 Jahre frei

ANMELDUNG:

Evangelische Stadtakademie München
Herzog-Wilhelm-Str. 24
80331 München

Fon 089 5490270
Fax 089 549027 15

info@evstadtakademie.de
www.evstadtakademie.de

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