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Die Theologie der Hebräischen Bibel in ihren religionshistorischen Kontexten

Vorlesung 2-stdg.
Raum: Aula
Termine: entfällt

MA-IB: III(IE), V
Master Ethik: III(EID), V
BA: WP Theologie, WP Interkulturalität
MAkons: III(RV,EG)

- pro philosophia extra: für Mitglieder von pro philosophia e.V. frei -

Thematik

Die Vorlesung beschreibt die Literatur- und Theologiegeschichte von einem Jahrtausend, an deren Ende die kanonische Hebräischen Bibel des masoretischen Textes und der griechischen Bibel der Septuaginta stehen. Sie strukturiert die theologischen Gedankengebäude zu Schöpfung, Erlösung Offenbarung und Geschichte, ordnet die Theologiegeschichte der Hebräischen Bibel in zeitgleiche religionshistorische Entwicklungen in Ägypten, Mesopotamien und Syrien ein und fragt in der Summe nach den Impulsen der Hebräischen Bibel für das frühe Christentum und die antike Philosophie. Sie setzt sich in diesem Kontext mit zentralen fundamentaltheologischen Positionen zwischen Karl Barth und Wolfhart Pannenberg auseinander und diskutiert Karl Jaspers Theorem der Achsenzeit und seine jüngste Rezeption durch Jürgen Habermas in „Auch eine Geschichte der Philosophie“.

Literatur

Lektüre bis zum Beginn der Vorlesung, die im Netz unter https://lmu-munich.academia.edu/EOtto abzurufen ist:
E. Otto, Hermeneutics of Biblical Theology (London/New York)
E. Otto, Law and Ethics. Anthropological Foundation of Morality in Ancient Mediterranean Cultures (Harvard University Press)
E. Otto, The Departure and Return of God. Secularization and Theologization in Judaism (Liverpool University Press)