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Medien – Erkenntnis – Ethik. Grundfragen der Medienphilosophie

Vorlesung 2-stdg.
Raum: Aula
Termine: Donnerstag, 10.15 - 12.00 Uhr

MA-IB: V
Master Ethik: III(MED), V
BA: I/4
MAkons: III(EG)

Thematik

Die junge Disziplin "Medienphilosophie" möchte Grundlagenfragen unserer von "Medien" dominierten Welt klären. Medien, natürlich-körperbezogene ebenso wie technische, beeinflussen die Strukturen von Wahrnehmung, Denken und Wissensorganisation. Digitale Technologien machen dies besonders augenfällig, Geschichte, auch die Geschichte der menschlichen Erkenntnis, lässt sich aber generell auch als "Mediengeschichte" begreifen. So reflektiert "Medienphilosophie" auf die "universelle Mittelbarkeit menschlicher Existenz" und geht dabei davon aus, dass "alle unsere Welt- und Sachbezüge vermittelt sind" (C. Hubig). Die Vorlesung behandelt Grundlagenfragen der Medien philosophisch besonders in erkenntnistheoretischer und moralischer Hinsicht: als interdisziplinär ausgerichtete praktische Medienphilosophie.
Im Rahmen der Vorlesung gestaltet Kristina Steimer, Doktorandin am Lehrstuhl für Medienethik, eine Vorlesungseinheit zu "Selfies aus existenzialistischer Perspektive" (Vortrag und Textdiskussion).

Methode

Lehrvorträge, ggf. Diskussion und studierendenzentrierte Lehr/Lern-Formen

Voraussetzungen

Keine Voraussetzungen; eine gewisse Orientierung in der Philosophie-, Geistes- und Kulturgeschichte ab dem 18. Jahrhundert und Vertrautheit mit philosophischer Methode und Sprache erleichtert den Zugang zu den Lerninhalten.

Literatur

Wird im Kurs bekannt gegeben.