303* | Prof. Dr. Georg Sans SJ

Was soll ich tun? Kants "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten"

Proseminar 2-stdg.
Raum: Seminarraum 3
Termine: Freitag 14.00-19.00 Uhr, Samstag 09.00-14.00 Uhr, 14./15.09., 28./29.09.18

BA: III/1

Mindestzahl: 6 angemeldete Teilnehmer/innen

Anmeldung erforderlich: Bis 15.07.18 an: georg.sans@hfph.de

Thematik

Kant versteht unter Autonomie, dass der sittliche Wille sich sein eigenes Gesetz gibt. Das Gesetz stammt aus der Vernunft und erscheint im menschlichen Gewissen als ein kategorischer Imperativ. In dem Blockseminar wollen wir uns Schritt für Schritt dem kantischen Verständnis von sittlicher Pflicht nähern.

Ziele

Durch die Beschäftigung mit ausgewählten Abschnitten der „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ soll an einen philosophischen Klassiker und zugleich an eine wichtige Form ethischen Argumentierens herangeführt werden.

Methode

In den Sitzungen wird unter ständiger Bezugnahme auf praktische Beispiele der Sinn eines philosophischen Textes erschlossen und seine Anwendbarkeit auf ethische Zweifelsfragen überprüft. Die selbständige Lektüre von Sekundärliteratur vor, zwischen und nach den beiden Blöcken des Seminars ermöglicht die Begegnung mit der akademischen Diskussion über Kants Ethik.

Qualifikation

Bedingungen für den Erwerb eines qualifizierten Scheins sind die aktive Teilnahme an den Sitzungen, die Übernahme einer kurzen Präsentation sowie die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit.

Zielgruppe

Studierende der ersten Semester.

Literatur

Immanuel Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Riga 1785 (zum Beispiel Reclam UB 4507). Zur Einführung: Tim Henning, Kants Ethik. Eine Einführung, Stuttgart 2016. Otfried Höffe, Immanuel Kant, München 1983 [8. Aufl. 2014]. Ders., Kants Kritik der praktischen Vernunft. Eine Philosophie der Freiheit, München 2012. Heiner F. Klemme, Kants „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“. Ein systematischer Kommentar, Ditzingen 2017.