303 | Dr. Andreas Gösele SJ

Rationalität und Interaktion. Eine kritische Einführung in die Spieltheorie

Proseminar 2-stdg.
Raum: SR 3
Termine: Mittwoch, 18.15 - 19.45 Uhr

BA: III/1

Die Anmeldung zum Seminar erfolgt durch eine E-Mail an den Dozenten, in der auch zwei Optionen für ein Referat in der Form eines Videos (siehe Liste der Sitzungen in Moodle) angegeben werden. Die Angemeldeten werden zur Einführungssitzung eingeladen, die als ZOOM-Konferenz stattfinden wird.

Thematik

Ökonomie, Psychologie, Biologie, Soziologie, Politologie, Philosophie, Juristerei ... und leider auch Theologie: Die Liste der Wissenschaften, in denen die Spieltheorie Anwendung gefunden hat, ist lang. Für Teilbereiche der Ökonomie und Biologie kann die Spieltheorie schon heute als Grundlagendisziplin gelten, und es gibt die Erwartung, dass sie einmal die Basis einer »Einheit der Sozialwissenschaften« bilden wird. Der Anspruch, die Interaktion rationaler Wesen theoretisch modellieren zu können, und neue Antworten auf alte ethische Probleme zu bieten, bringt die Spieltheorie in Kontakt mit zentralen philosophischen Fragestellungen.

Ziele

Ziel des Proseminars ist es, einen einführenden Überblick über Methoden, Ergebnisse, aber auch Grenzen der Spieltheorie zu gewinnen. Dabei soll genug Zeit bleiben, Grundlagen der Spieltheorie zu sichten und kritisch zu diskutieren.