418 | Prof. Dr. Andreas Trampota SJ

Daniel C. Russell: Practical Intelligence and the Virtues (Teil 2)

Hauptseminar 2-stdg.
Raum: XX
Termine: Mittwochs 18:15 - 19:45 Uhr

Master Ethik: V
BA: III/2
MAkons: III(EG)

Thematik

Das ist der zweite Teil eines Hauptseminars, das sich über zwei Semester erstreckt. Es ist in erster Linie ein Angebot für die, die schon im vergangenen Wintersemester daran teilgenommen haben. Aber Quereinsteiger, die selbstständig die erste Hälfte des Buches (bis S. 235) gelesen haben, sind willkommen.

Die Rezension des Buches Practical Intelligence and the Virtues von Daniel Russell von Christine Swanton in der Zeitschrift The Mind aus dem Jahr 2012 beginnt mit dem Satz: "[This book] is the most thorough and detailed work on modern development of virtue ethics to date."

In dem Buch verteidigt der Autor eine tugendethische Konzeption der praktischen Vernunft (φρόνησις) aristotelischer Prägung. Ihr Leitgedanke ist die Idee, dass die für die praktische Vernunft charakteristische Vortrefflichkeit des Überlegens und Entscheidens in praktischen Dingen ein notwendiger Bestandteil aller ethischen Tugenden in ihrer Vielfalt ist.

Im Zuge seiner Überlegungen zeichnet der Autor ein differenziertes Bild dessen, was in der zeitgenössischen Philosophie "Renaissance der Tugendethik" genannt wird, und kommt dabei auch auf die dafür relevante sozialpsychologische Forschung zu sprechen.

Ziele

Genaue Lektüre und Diskussion des Buches

Methode

Diskussion

Voraussetzungen

Kenntnis der ersten Hälfte des Buches (bis S. 235)

Qualifikation

Schriftliche Hausarbeit im Umfang einer Hauptseminararbeit

Zielgruppe

Studierende, die solide Grundkenntnisse im Bereiche der Ethik haben.

Literatur

Daniel C. Russell: Practical Intelligence and the Virtues. Oxford: OUP 2009.