409* | Prof. Dr. Claudia Paganini

Von Organtransplantation und Corona-Leugnern. Medizinberichterstattung zwischen Sachlichkeit und Skandal

Hauptseminar 2-stdg.
Raum: XX
Termine: Achtung hier wurden kürzlich Terminänderungen vorgenommen! Freitag am 30.04. und 02.07.2021 von 15:00 - 18:15 Uhr, Samstag am 01.05. und 03.07.2021 von 09:00 - 12:15 Uhr und 14:00 - 17:15 Uhr

MA-IB: III(SC,IE)
Master Ethik: III(MED,MEZ)
BA: III/2, WP Medien
MAkons: III(EG)

Thematik

Die Frage, wie medizinisches Wissen auf geeignete Art und Weise an Laien vermittelt werden kann, wird spätestens seit der Corona-Krise angeregt diskutiert. Denn gerade im vergangenen Jahr haben sich im Kontext der Medizinberichterstattung tagtäglich neue Abgründe aufgetan. Gewissermaßen über Nacht tauchten angeblich wissenschaftliche Studien auf, die in den diversen Netzwerken verbreitet wurden und Gültigkeit beanspruchten. Die Verunsicherung, mit der die Bevölkerung reagiert, ist groß, und es stellt sich die Frage, bis zu welchem Punkt eine Gesellschaft in der Lage ist, mit einer derartigen Fülle an ebenso vielfältigen wie widersprüchlichen Informationen umzugehen. Dabei handelt es sich keineswegs um ein neues Problem: Auch im Zusammenhang mit Themen wie Organtransplantation, Sterbehilfe und Onkologie stellen skandalöse Medienbeiträge eine Herausforderung für die Medizinkommunikation dar.

Methode

Je nach den aktuellen Corona-Bestimmungen werden die Sitzungen zu den angegebenen Zeiten entweder als Präsenz- oder als Online-Lehrveranstaltungen durchgeführt.

Voraussetzungen

Zur Teilnahme am Seminar müssen Sie am ersten Blocktermin teilnehmen oder – wenn Sie zu dem Termin verhindert sind – Ihre Teilnahme im Vorfeld per Email (an claudia.paganini@hfph.de) schriftlich bestätigen. Ein späterer Einstieg ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Um Anmeldung wird gebeten.

Qualifikation

Für den Scheinerwerb wird eine möglichst durchgehende Teilnahme, die Erledigung von Arbeitsaufträgen (PBL - Problem Based Learning) und die Anfertigung einer Seminararbeit erwartet.

Zielgruppe

Alle Studierenden der Philosophie, besonders medien- und medizinethisch interessierte.

Literatur

Die Literatur wird gemeinsam im Rahmen der ersten Einheit festgelegt.