11 | Prof. Dr. Johannes Herzgsell SJ

Klassische Texte der Philosophischen Gotteslehre (Platon, Aristoteles, Plotin)

Proseminar 2-stdg. Donnerstag, 15–17 Uhr
Raum: Seminarraum 4
Termine: ab 9.10.2014
BA: III/1
ZEP: A

Thematik

Wir werden im Proseminar das Sonnengleichnis und das berühmte Höhlengleichnis aus Platons Dialog "Der Staat" ("Politeia") lesen und uns mit Platons Lehre von der Idee des Guten sowie vom Aufstieg zum Guten befassen. Als zweite Texteinheit von Platon ist die Rede der Diotima aus dem Dialog "Symposion" vorgesehen. Darin schildert Platon den Aufstieg zum Schönen. Aus Plotins Werk werden wir uns mit der Enneade über das Schöne und mit der Enneade über das Eine/das Gute auseinandersetzen. Darin geht es wiederum im Wesentlichen um die Frage nach dem Schönen bzw. Einen/Guten und um den Aufstieg zum Schönen bzw. zum Einen/Guten. Falls wider Erwarten dann noch Zeit im Seminar bestehen sollte, könnten wir uns noch der Lehre des Aristoteles vom unbewegten Beweger aus dem XII. Buch der "Metaphysik" zuwenden.

Ziele

Es soll in einen bestimmten Typ religionsphilosophischen Denkens in der Antike eingeführt werden.

Methode

Es werden keine Referate gehalten. Stattdessen werden wir einzelne Textabschnitte lesen und sie miteinander interpretieren und diskutieren. Eine Kopiervorlage der Texte, die wir gemeinsam lesen, wird im Semesterapparat zur Verfügung stehen.

Voraussetzungen

Kenntnisse der griechischen Sprache sind nützlich, aber nicht notwendig.

Qualifikation

Regelmäßige Teilnahme; Anfertigung einer Proseminararbeit im Umfang von 16.800-24.000 Zeichen.

Zielgruppe

Alle, die sich für philosophische Gotteslehre und Religionsphilosophie in der Antike interessieren.

Literatur

Sekundärliteratur wird im Semester angegeben.