26 | Prof. Dr. Uwe Meixner

Mengentheorie und ihre philosophischen Anwendungen

Hauptseminar 2-stdg. Dienstag, 13–15 Uhr
Raum: Hörsaal
Termine: ab 13.10.2015
BA: III/2
MAkons: III (GN)
MA-Ethik: III
Mag: F1, F6, F9
ZEP: A

Thematik

Das Seminar führt schrittweise in die Prinzipien und Begriffe der Mengentheorie ein, in Erweiterung der extensionalen Prädikatenlogik 1. Stufe mit Identität und Kennzeichnung. Sie zeigt dabei auf, dass die Mengentheorie das Unendliche in den (Be-)Griff bekommt und ein außerordentlich starkes Instrument ontologischer Modellierung (Repräsentation) ist. Letzteres wird insbesondere anhand zweier alternativer, mengentheoretisch formulierter intensionaler Ontologien (zurückgehend auf Rudolf Carnap bzw. David Lewis) gezeigt. Die Frage von Platonismus oder Konstruktivismus bzgl. abstrakter Entitäten wird aus gegebenem Anlass immer wieder zur Sprache kommen.

Ziele

Die Studierenden mit der Mengentheorie und ihren philosophischen Anwendungen ein Stück vertraut zu machen.

Methode

Lektüre, Erläuterung, Diskussion, Beantwortung von Fragen. Dabei wird Bezug genommen auf die für jede Sitzung ausgegebenen ausführlichen Handouts. Die abschließende Prüfung erfolgt mittels einer Takehome-Klausur.

Voraussetzungen

Eine gewisse Vertrautheit mit der Prädikatenlogik 1. Stufe.