203 | Prof. Dr. Uwe Meixner

Die natürliche Sprache im Lichte logischer Analyse

Vorlesung 2-stdg.
Raum: Hörsaal
Termine: Dienstag 14-16 Uhr, ab 17.10.17

MA-IB: V
Master Ethik: V
BA: WP Logik (auslaufend)
MAkons: III(GN,RV)

Thematik

Die Vorlesung behandelt diejenigen logischen Phänomene der Alltagssprache, die für die Philosophie von besonderer Bedeutung sind:

● (1) Aussagesätze, Namen, Prädikate, generelle Terme,

● (2) die Vielfalt der Namen (singuläre und plurale),

● (3) die Multifunktionalität von „ist“,

● (4) Identität und Existenz,

● (5) Quantoren und Satzoperatoren,

● (6) Modalitäten,

● (7) Konditionalsätze (insbesondere kontrafaktische),

● (8) Indexikalität,

● (9) Bedeutung (Sinn) und Bezug,

● (10) Extensionalität und Intensionalität,

● (11) Arten der Wahrheit,

● (12) Mehrdeutigkeit und Vagheit,

● (13) wörtlicher und übertragener Sinn, usw.


Ziele

Ziel der Vorlesung ist nicht eine erschöpfende Behandlung aller dieser Themen, sondern vielmehr, anhand von Phänomenen und Problemen, eine Schärfung des logischen Unterscheidungsvermögens, das unabdingbar ist für die angemessene Einschätzung philosophischer Argumentationen.

Literatur

Für die Vorlesung gibt es ein Skript, das portionsweise an die regelmäßig Teilnehmenden versandt wird.