307 | Prof. Dr. Georg Sans SJ

Eugen Biser über die Grenzen der religiösen Sprache

Proseminar 2-stdg.
Raum: Seminarraum 3
Termine: Donnerstag 14-16 Uhr, ab 19.10.17

BA: III/1

Thematik

Am 6. Januar 2018 jährt sich die Geburt des Religionsphilosophen Eugen Biser zum 100. Mal. In seiner Monographie "Theologische Sprachtheorie und Hermeneutik" (München 1970) entwickelt Biser eine auf das wechselseitige Verhältnis von Bild, Begriff und Wort gegründete Deutung des Sprechens von Gott. Davon ausgehend werden in dem Seminar die Möglichkeiten und Grenzen der religiösen Sprache diskutiert.

Ziele

Durch die Beschäftigung mit ausgewählten Abschnitten der Monographie Bisers sowie mit kurzen Texten Anselm von Canterburys, Friedrich Nietzsches und Ludwig Wittgensteins sollen grundlegende Fertigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens erlernt werden.

Methode

Eingeübt werden unter anderem das Erschließen philosophischer Texte und das eigenständige Formulieren von Argumenten (Schreibwerkstatt).

Voraussetzungen

Keine.

Qualifikation

Bedingungen für den Erwerb eines qualifizierten Scheins sind die regelmäßige aktive Teilnahme, die Übernahme mehrerer Kurzreferate und die Abfassung einer Proseminararbeit.

Zielgruppe

Studierende des ersten und zweiten Semesters.

Literatur

Eugen Biser, „Religion und Sprache“, in: Manfred Kaempfert (Hrsg.), Probleme der religiösen Sprache, Darmstadt 1983, 353-372. Ders., Theologische Sprachtheorie und Hermeneutik, München 1970.