423 | Prof. Dr. Uwe Meixner

Grundzüge der logischen Syntax und Semantik der natürlichen Sprache

Hauptseminar 2-stdg.
Raum: Aufgrund der aktuellen Lage werden Räume noch festgelegt. Angegebene Termine/Räume sind erst einmal unter Vorbehalt.
Termine: Dienstag 14.15 - 15.45 Uhr

MA-IB: V
Master Ethik: V
BA: III/2, WP Theologie
MAkons: III(GN,RV)

Thematik

Das Hauptseminar behandelt diejenigen logischen Phänomene der Alltagssprache, die für die Philosophie von besonderer Bedeutung sind: (1) Aussagesätze, Namen, Prädikate, generelle Terme, (2) die Vielfalt der Namen (singuläre und plurale), (3) die Multifunktionalität von „ist“, (4) Identität und Existenz, (5) Quantoren und Satzoperatoren, (6) Modalitäten, (7) Konditionalsätze (insbesondere kontrafaktische), (8) Indexikalität, (9) Bedeutung (Sinn) und Bezug, (10) Extensionalität und Intensionalität, (11) Arten der Wahrheit, (12) Mehrdeutigkeit und Vagheit, (13) wörtlicher und übertragener Sinn, usw.

Ziele

Ziel des Seminars ist nicht eine erschöpfende Behandlung aller dieser Themen, sondern vielmehr, anhand von Phänomenen und Problemen, eine Schärfung des logischen Unterscheidungsvermögens, das unabdingbar ist für die angemessene Einschätzung philosophischer Argumentationen.

Methode

Die Veranstaltung wird digital, per E-Mail stattfinden. 1. Sitzung: Kennenlernsitzung (die Teilnehmenden melden sich bei mir per E-Mail, stellen sich vor. Fragen zur Gesamtthematik des Seminars können gestellt werden. Es erfolgt nach der Sitzung die Versendung der 1. Skriptportion an alle Teilnehmenden auf einmal; Fragen zur Gesamtthematik des Seminars werden für alle Teilnehmenden beantwortet. Der weitere E-Mail -Verkehr zu den Sitzungen muss immer an alle Teilnehmenden einschließlich Dozent gerichtet sein (abgesehen selbstverständlich von den Versendungen der bearbeiteten Übungsaufgaben, die nur an den Dozenten zu richten sind). Es ist nach der 1. Sitzung nicht möglich, noch zu den Teilnehmenden hinzuzukommen. 2. Sitzung: Fragen zur 1. Skriptportion werden beantwortet. Es erfolgt nach der Sitzung die Versendung der 2. Skriptportion an alle Teilnehmenden sowie die Versendung einer Übungsaufgabe zur 1. Skriptportion. 3. Sitzung: Fragen zur 2. Skriptportion sowie zur Übungsaufgabe zur 1. Skriptportion werden beantwortet. Es erfolgt nach der 3. Sitzung die Versendung der 3. Skriptportion sowie die Versendung einer Übungsaufgabe zur 2. Skriptportion. 4. Sitzung: Fragen zur 3. Skriptportion sowie zur Übungsaufgabe zur 2. Skriptportion werden beantwortet. Es erfolgt nach der 4. Sitzung die Versendung der 4. Skriptportion sowie die Versendung einer Übungsaufgabe zur 3. Skriptportion. - Und so geht es weiter. Die Bearbeitung einer Übungsaufgabe muss spätestens zwei Wochen nach ihrer Stellung gelöst sein. Jeder/jede Teilnehmende erhält eine persönliche Rückmeldung und eine Benotung von mir für seine/ihre Bearbeitungen der Übungsaufgaben.  

Qualifikation

Durch die benoteten Lösungen der Übungsaufgaben erbringen die Teilnehmenden im Laufe des Semesters eine benotete Portfolio-Leistung, die das Äquivalent einer Hauptseminararbeit ist: mit 28800-43200 Zeichen für BA-Studierende, 48000-57600 Zeichen für MA-Studierende. Mittels der Anzahl der Übungsaufgaben, die gelöst werden, kann die erreichte Zeichenzahl reguliert werden. (Übungsaufgaben dürfen ausgelassen werden, solange die jeweils einschlägige Zeichenzahl nicht unterschritten wird.)