402* | Prof. Dr. Stefan Bauberger SJ

Wissenschaftliche und menschliche Rationalität im gesellschaftlichen Diskurs: Corona-Krise, Klimawandel und technische Risiken

Hauptseminar 2-stdg.
Raum: Aufgrund der aktuellen Lage werden Räume noch festgelegt. Angegebene Termine/Räume sind erst einmal unter Vorbehalt.
Termine: Mittwoch, 11.11., 18.11., 25.11. und 9.12.20 jeweils 16.15 - 17.45 Uhr und zwei Blocktage: 15.01. und 16.01.21, jeweils 9.00 - 18.30 Uhr. Mögliche Änderung: Online mit einem wöchentlichen Termin.

MA-IB: V
Master Ethik: III(WIR)
BA: WP Globalisierung, WP NW Grenzfragen, III/2
MAkons: III(GN,EG)

Thematik

Die Corona-Krise hat bewirkt, dass es zu einer heftigen öffentlichen Diskussion gekommen ist, über die Rolle der Wissenschaft und der WissenschaftlerInnen im politischen Diskurs. Dabei wurde auch über den Geltungsanspruch von wissenschaftlichen Erkenntnissen angesichts ihrer prinzipiellen Unsicherheit diskutiert, und auch über die Berechtigung, abweichende Meinungen zu vertreten, bis hin zu Verschwörungstheorien. Eine vergleichbare Diskussion, wenn auch weniger explizit, gibt es zum Problem des Klimawandels. Im Seminar wird das Problem des Geltungsanspruchs von empirischer Wissenschaft anhand dieser beiden Beispiele und anhand ausgesuchter Meinung, die vom Mainstream abweichen untersucht. Dabei verbinden sich wissenschaftstheoretische Überlegungen mit Betrachtungen zur politischen Relevanz von wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Methode

Textarbeit und Internetrecherche. Kurzreferate und Diskussion.

Voraussetzungen

Bereitschaft zum Lesen und zur Bearbeitung der Texte und Rechercheaufgaben. Regelmäßige Teilnahme. Für den Scheinerwerb zusätzlich: Bereitschaft, ein Kurzreferat zu übernehmen und eine Seminararbeit.