303 | Prof. Dr. Claudia Paganini

Homo Ludens. Ein Streifzug durch die Philosophie des Spielens

Proseminar 2-stdg.
Raum: Seminarraum 2
Termine: Dienstags 16.30 - 19.45 Uhr am 26.10. / 09.11. / 23.11. / 07.12. / 21.12. / 18.01.22

BA: III/1

Thematik

Digitale Spiele sind in den letzten Jahren vermehrt zu einem Thema der Medienethik geworden. Bei näherem Hinsehen handelt es sich beim Spielen aber um ein Thema, das bereits viele Generationen von Philosoph:innen beschäftigt hat. Konkret sind es die ästhetische, die epistemologische, die anthropologische, die pädagogische und die ethische Dimension des Spielens, zu denen uns heute zwar keine systematischen Beiträge, sehr wohl aber eine Reihe interessanter Impulse aus der Philosophiegeschichte vorliegen. Das in der Auseinandersetzung mit diesen Positionen gewonnene vielschichte Verständnis vom Spielen soll im Proseminar in Beziehung zu jenen medienethischen Problemen gesetzt werden, die sich im Zusammenhang mit digitalen Spielen ergeben.

Ziele

Ziel dieses Proseminars ist es, in einem ersten Schritt den Stellenwert des Spielens in der Philosophie nachzuzeichnen. In einem weiteren Schritt soll gefragt werden, welche Ansätze gewinnbringend für die medienethische Auseinandersetzung mit den Spannungsfeldern des digitalen Spielens übernommen und weiterentwickelt werden können.

Methode

Proseminar im Zwei-Wochen-Rhythmus, Referate, Diskussion

Voraussetzungen

Zur Teilnahme am Proseminar müssen Sie an der ersten Sitzung teilnehmen oder – wenn Sie zu dem Termin verhindert sind – Ihre Teilnahme im Vorfeld per Email (claudia.paganini@hfph.de) schriftlich bestätigen. Ein späterer Einstieg ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Um Anmeldung wird gebeten.

Qualifikation

Für den Scheinerwerb wird erwartet, dass Sie möglichst durchgehend aktiv an den Sitzungen teilnehmen, in einer Kleingruppe ein Referat vorbereiten und halten sowie eine Proseminararbeit verfassen.

Zielgruppe

Alle Studierenden der Philosophie, besonders medienethisch interessierte.