410 | Prof. Dr. Dominik Finkelde SJ, Prof. Dr. Michael Reder

Philosophie des Neomarxismus: Althusser & Laclau

Hauptseminar 2-stdg.
Raum: Seminarraum 3
Termine: Dienstags 16.15 - 17.45 Uhr

MA-IB: III(VV,IE), V
Master Ethik: III(EID,WIR), V
BA: WP Globalisierung, III/2
MAkons: III(EG)

Thematik

Die Beschäftigung mit Karl Marx nimmt seit einigen Jahrzehnten wieder einen größeren Raum in der Philosophie ein. Zu diesem Anlass stehen zwei Klassiker des sogenannten Neo-Marxismus des 20. Jahrhunderts im Zentrum des Seminars. Louis Althusser (1918-1990) und Ernesto Laclau (1935-2014). Angesichts des politischen Zusammenbruchs des sich auf Marx berufenden Sozialismus, entfalten sie eine Reaktualisierung des Marxismus und setzen sich dabei u.a. mit Gramsci und Foucault auseinander. Anhand von Auszügen aus Werken wie "Für Marx" (Althusser), "Emanzipation und Differenz" (Laclau) und "Hegemonie und radikale Demokratie. Zur Dekonstruktion des Marxismus" (Laclau/Mouffe) werden zentrale Kategorien des Neo-Marxismus erörtert. Zu ihnen gehören: Anrufung, Überdeterminierung, Emanzipation und leere Signifikanten.

Methode

Gemeinsame Textlektüre, Kurzinputs und verschiedene Formen der Diskussion.

Voraussetzungen

Keine

Qualifikation

Hauptseminararbeit

Literatur

Louis Althusser, "Für Marx" (Suhrkamp 2011), Ernesto Laclau, "Emanzipation und Differenz" (Turia & Kant 2007), Chantal Mouffe, Ernesto Laclau, "Hegemonie und radikale Demokratie" (Passagen Verlag 2020, 6. Auflag)