408 | Prof. Dr. Claudia Paganini

Philosophie und Literatur. "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schreiben."

Hauptseminar 2-stdg.
Raum: Seminarraum 2
Termine: Dienstags 16.15 - 17.45 Uhr und 18.00 - 19.30 Uhr am 19.10. / 02.11. / 16.11 / 30.11. / 14.12. / 11.01.22 / 25.01.

MA-IB: III(IE), V
Master Ethik: III(EID), V
BA: III/2
MAkons: III(RV,EG)

Thematik

Philosoph:innen können von der Literatur einiges lernen: die Grenzen des eigenen Denkens und Sprechens zu erkennen, die Sensibilität für die eigene kulturelle Praxis zu vertiefen oder auch zentrale Begriffe wie "Sinn", "Verstehen", "Subjekt" und "Zeit" vor dem Hintergrund der Abgründe der menschlichen Psyche, den Momenten des Scheiterns und den "Schlachtfeldern der Geschichte" - wie es Hegel genannt hat - neu zu diskutieren.

Ziele

Die Beschäftigung mit literarischen Werken öffnet neue Fenster auch in die Philosophie. Je nach dem Interesse der Teilnehmer:innen werden wir ausgewählte Werke von der Antike bis in die Moderne besprechen und dabei ein Verständnis dafür entwickeln, wie philosophische Ideen und Konzepte in einer nicht argumentativen Sprache entwickelt werden können.

Methode

Seminar im Zwei-Wochen-Rhythmus, Referate, Diskussion

Voraussetzungen

Zur Teilnahme am Seminar müssen Sie an der ersten Sitzung teilnehmen oder – wenn Sie zu dem Termin verhindert sind – Ihre Teilnahme im Vorfeld per Email (claudia.paganini@hfph.de) schriftlich bestätigen. Ein späterer Einstieg ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Um Anmeldung wird gebeten.

Zielgruppe

Alle Studierenden der Philosophie, besonders literarisch interessierte.