421 Prof. Dr. Dr. h.c. Gunther Wenz

Fantastisch und erhaben, schön und zweckmäßig. Die nichtchristlichen Religionen in Hegels Vorlesungen über die Philosophie der Religion

2-stdg.

Raum: Seminarrum 5

Termine: Montag 18.15-19.45 Uhr

MA-IB: V
Master Ethik: V
BA: III/2 , WP Theologie (auslaufend)
MAkons: III (RV)

Thematik

Hegels Vorlesungen über die Philosophie der Religion, die er seit 1821 mehrmals an der Berliner Universität gehalten hat, sind in drei Teile gegliedert:

1. Der Begriff der Religion.

2. Die bestimmte Religion.

3. Die vollendete Religion.

Vom Christentum als der offenbaren oder, wie Hegel auch sagen kann, absoluten Religion wird im dritten, von den nichtchristlichen Religionen im zweiten Teil gehandelt.

Ziele

In Betracht kommen neben den sog. Naturreligionen insbesondere die jüdische, die griechische und die römische Religion.

Die jüdische wird als Religion der Erhabenheit,

die griechische als Religion der Schönheit,

die römische als Religion der Zweckmäßigkeit bestimmt.

Was es mit diesen Bestimmungen näherhin auf sich hat und wie sie sich zur Bestimmung anderer nichtchristlicher Religionen und schließlich zu derjenigen des Christentums verhalten, wird im Seminar anhand der einschlägigen Texte erörtert werden.

Literatur

Als Textgrundlage sollen folgende Ausgaben dienen:

● G. W. F. Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Religion. Teil 2: Die bestimmte Religion. Hg. v. W. Jaeschke, Hamburg 1985 (= G. W. F. Hegel, Vorlesungen. Ausgewählte Nachschriften und Manuskripte. Bd 4, 1 u. 2).

● Ders., Gesammelte Werke in Verbindung mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft hg. v. der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Bd. 29,1: Vorlesungen über die Philosophie der Religion und Vorlesungen über die Beweise vom Dasein Gottes. Nachschriften zu den Kollegien über Religionsphilosophie der Sommersemester 1821 und 1824. Hg. v. W. Jaeschke und M. Köppe, Hamburg 2017.