502* PD Dr. Barbara Schellhammer, Prof. Dr. med. Eckhard Frick SJ, Prof. Dr. Michael Reder

Grundlagenmodul des weiterbildenden Masters Interkulturelle Bildung Ib

3-stdg.

Raum: Seminarraum 2 (am 18.05. in SR 3)

Termine: Freitag 11.00-16.00 Uhr, Samstag 09.00-14.00 Uhr, 03./04.05., 17./18.05., 28./29.06.2019

MA-IB: I (IE,VV,SC)

Thematik

Das Grundlagenmodul (GM) des Masters Interkulturelle Bildung/der Modulstudiengänge Interkulturelle Erwachsenenbildung (IEB), Spiritual Care (SC), Völkerverständigung (VV) führt umfassend in die theoretischen Grundlagen und praktischen Implikationen interkultureller Bildung mit je unterschiedlicher Schwerpunktsetzung ein. Folgende thematische Blöcke sind im Sommersemester 2019 vorgesehen: GM 4: Pragmatistische Perspektiven auf Kultur und Religion (Dr. Cojocaru) GM 5: Bildung mit interkulturellem Anspruch (PD Dr. Schellhammer) GM 6: Spiritual Care interkulturell (Prof. Frick)

Ziele

Ziel ist es, mit den Teilnehmenden ein philosophisch ausdifferenziertes Verständnis von Bildung und Interkulturalität zu erarbeiten. Dabei geht es nicht darum, ein letztes Wissen oder eindeutige Handlungsanweisungen zu vermitteln, sondern ein Denken anzuregen, das Reflexionsprozesse in Gang setzt, um mit Erfahrungen der Pluralität und Andersartigkeit gut umgehen zu können. Hierbei werden durch die interdisziplinäre Herangehensweise unterschiedliche Perspektiven eingenommen und miteinander in den Dialog gebracht. Die Studierenden lernen, sich durch strukturierte Argumente ebenso kritisch wie konstruktiv in interkulturelle Prozesse einzubringen. Da der Master sowie die Modulstudien berufsbegleitend konzipiert sind, sollen die Studierenden ihre berufspraktischen Fragen, Erfahrungen und Kompetenzen von Anfang an einbringen können. Die Inhalte des Grundlagenmoduls sollen so auch hinsichtlich deren Relevanz für die Praxis überprüft und diskutiert werden.

Methode

Das Grundlagenmodul läuft über 2 Semester, es findet geblockt an jeweils drei Wochenende (Fr-Sa) statt. Kombiniert mit dem GM muss für die Master-Studierenden der Lektürekurs (Do abends, Fr morgens vor dem Grundlagenmodul) belegt werden, dies wird als mögliche Vertiefung auch für das Modulstudium (Zertifikat) angeboten und empfohlen. Die DozentInnen der drei Schwerpunkte IEB, SC und VV bestreiten die Inhalte aus ihren jeweiligen Themenfeldern. Klammer ist dabei immer die philosophische Reflexion auf Fragen der Interkulturellen Bildung, die im interdisziplinären Dialog diskutiert werden. Dabei ist zu beachten, dass die einzelnen DozentInnen den Schwerpunkten gemäß unterschiedliche Akzente setzten. Zusätzliche Informationen werden auf dem begleitenden Moodle-Kurse eingestellt. Methodisch steht der Dialog im Mittelpunkt. Dabei kann es sich um kürzere Vorträge, die Erarbeitung von Texten, Teamarbeit und -präsentationen, Referate, Gruppengespräche, etc. handeln.

Voraussetzungen

Keine. Eine Teilnahme an allen Einheiten der Blockveranstaltung und rege Mitarbeit wird erwartet. Wenn Studierende an einem Wochenende nicht teilnehmen können, wird um eine Entschuldigung beim jeweiligen Dozierenden gebeten. Als Ersatzleistung ist ein thematisch vorgegebenes Essay von 5 Seiten zu erbringen.

Qualifikation

ca. 5-seitiges Essay (12.000 Zeichen) pro Semester zu einem der Blockwochenenden.

Zielgruppe

Studierende des Masters Interkulturelle Bildung/der Zertifikate Interkulturelle Erwachsenenbildung (IEB), Spiritual Care (SC), Völkerverständigung (VV)

Literatur

Die grundlegende Literatur wird im Lektürekurs bereitgestellt und besprochen. Weitere Literatur wird ggf. während der Lehrveranstaltung empfohlen. Es kann auch sein, dass Dozierende bereits vorab auf der Moodle-Seite des GM einführende Literatur einstellen. In der Regel gibt es pro Wochenende einen Text zum Lektürekurs und einen weiteren, den alle für das Grundlagenmodul lesen sollen.