505* Dr. Olivia Mitscherlich-Schönherr, Prof. Dr. Michael Reder, Dr. Barbara Schellhammer

Grundlagenmodul des Weiterbildenden Masters Interkulturelle Bildung Ia

3-stdg.

Raum: Seminarraum 2

Termine: Freitag 11-18 Uhr, Samstag 9-16 Uhr, 20./21.10.17, 10./11.11.17, 12./13.01.18

MA-IB: I (SC,VV,IE)

Thematik

Das Grundlagenmodul (GM) des Masters Interkulturelle Bildung/der Modulstudiengänge Interkulturelle Erwachsenenbildung (IEB), Spiritual Care (SC), Völkerverständigung (VV) führt umfassend in die theoretischen Grundlagen und praktischen Implikationen interkultureller Bildung mit je unterschiedlicher Schwerpunktsetzung ein. Folgende thematische Blöcke sind im Wintersemester 17/18 vorgesehen: GM 1: Interkulturelle Philosophie (Prof. Reder) GM 2: Begegnung und Dialog mit dem Fremden (Dr. Schellhammer) GM 3: Anthropologie im Kontext interkultureller Bildung (Dr. Mitscherlich-Schönherr)

Ziele

Ziel ist es, mit den Teilnehmenden ein philosophisch ausdifferenziertes Verständnis von Bildung und Interkulturalität zu erarbeiten. Dabei geht es nicht darum, ein letztes Wissen oder eindeutige Handlungsanweisungen zu vermitteln, sondern ein Denken anzuregen, das Reflexionsprozesse in Gang setzt, um mit Erfahrungen der Pluralität und Andersartigkeit gut umgehen zu können. Hierbei werden durch die interdisziplinäre Herangehensweise unterschiedliche Perspektiven eingenommen und miteinander in den Dialog gebracht. Die Studierenden lernen, sich durch strukturierte Argumente ebenso kritisch wie konstruktiv in interkulturelle Prozesse einzubringen. Da der Master sowie die Modulstudien berufsbegleitend konzipiert sind, sollen die Studierenden ihre berufspraktischen Fragen, Erfahrungen und Kompetenzen von Anfang an einbringen können. Die Inhalte des Grundlagenmoduls sollen so auch hinsichtlich deren Relevanz für die Praxis überprüft und diskutiert werden.

Methode

Das Grundlagenmodul läuft über 2 Semester, es findet geblockt an jeweils drei Wochenende (Fr-Sa) statt. Kombiniert mit dem GM muss für die Master-Studierenden der Lektürekurs (Do abends, Fr morgens vor dem Grundlagenmodul) belegt werden, dies wird als mögliche Vertiefung auch für das Modulstudium (Zertifikat) angeboten und empfohlen. Die DozentInnen der drei Schwerpunkte IEB, SC und VV bestreiten die Inhalte aus ihren jeweiligen Themenfeldern. Klammer ist dabei immer die philosophische Reflexion auf Fragen der Interkulturellen Bildung, die im interdisziplinären Dialog diskutiert werden. Dabei ist zu beachten, dass die einzelnen DozentInnen den Schwerpunkten gemäß unterschiedliche Akzente setzten. Zusätzliche Informationen werden auf dem begleitenden Moodle-Kurse eingestellt. Methodisch steht der Dialog im Mittelpunkt. Dabei kann es sich um kürzere Vorträge, die Erarbeitung von Texten, Teamarbeit und -präsentationen, Referate, Gruppengespräche, etc. handeln.

Voraussetzungen

Keine. Eine Teilnahme an allen Einheiten der Blockveranstaltung und rege Mitarbeit wird erwartet. Wenn Studierende an einem Wochenende nicht können, wird um eine Entschuldigung beim jeweiligen Dozierenden gebeten. Als Ersatzleistung ist ein thematisch vorgegebenes Essay von 5 Seiten zu erbringen.

Zielgruppe

Studierende des Masters Interkulturelle Bildung/der Zertifikate Interkulturelle Erwachsenenbildung (IEB), Spiritual Care (SC), Völkerverständigung (VV)

Literatur

Es gibt zu jeder Einheit einen Text, der auf der entsprechenden Moodle-Seite zum Grundlagenmodul eingestellt wird. Zudem gelten die Texte des Lektürekurses als Grundlagenliteratur für das Modul.