Zertifikat Interkulturelle Erwachsenenbildung

Eine Einschreibung in dieses Angebot ist ab sofort nicht mehr möglich.

Mit dem Wintersemester 2019/20 startet der neue Schwerpunkt "Ethik des interkulturellen Dialogs" des weiterbildenden Masters Ethik.

Für weitere Informationen zu diesem Angebot schreiben Sie bitte an Barbara Schellhammer (barbara.schellhammer@hfph.de) oder an Michael Reder (michael.reder@hfph.de).

Eckdaten

Art des Studiums: Modulstudium in Teilzeit, berufsbegleitend
Abschluss: Zertifikat (36 ECTS)
Regel­studien­zeit: variabel; 2 - 3 Semester
Studien­beginn: Im Winter­semester
Kosten: Studiengebühren gesamt: 1800,- €;
semesterweise flexibel gestaltbar (50€ / 1 ECTS)

Verwaltungs­gebühr sowie Studenten­werks­beitrag
Voraus­setzung: Hochschulabschluss mit mindestens 180 ECTS-Punkten.

Das Modulstudium ist zulassungsbeschränkt. Sie müssen sich um einen Studienplatz bewerben. (Bewerbungsverfahren)

Informationen für inter­nationale Studierende

Zielgruppe

Das Modulstudium richtet sich insbesondere an (zukünftige) Erwachsenenbildner, die ihre Angebote im betrieblichen, kirchlichen oder freiberuflichen Kontext auf die Diversität ihrer Teilnehmer ausrichten und darin Synergie entwickeln wollen und einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss vorweisen können. Das Modulstudium ist spezifisch auf Berufstätige ausgerichtet (siehe Aufbau).

Inhalte

Die Vielfalt von Kulturen und die Pluralität individueller Lebensweisen sind heute zentrale Merkmale menschlicher Erfahrung. Interkulturalität als das Verhältnis und die Interaktion zwischen unterschiedlichen sozio-kulturellen Einflüssen und Traditionen wird damit zu einem elementaren Bestandteil modernen Lebens. Vor diesem Hintergrund untersucht die Interkulturelle Erwachsenenbildung, wie Fort- und Weiterbildungsangebote gestaltet sein müssen, damit sie speziell den Bedarf von Erwachsenen treffen. Dabei geht es um konkrete Fragen der Didaktik und Methodik, um die Planung, Organisation, kreative Gestaltung und Durchführung von Lehr-Lerneinheiten.
Zudem werden die Studierenden in strategische Themen des Bildungs- und Wissensmanagements sowie neue E-Learning-Verfahren eingeführt und sie lernen insbesondere mit heterogenen Zielgruppen umzugehen. Dabei spielt auch das Wissen um unterschiedliche Lernkulturen eine wichtige Rolle. Fragen der Macht und Manipulationsgefahren in Bildungsprozessen sollen kritisch beleuchtet und Möglichkeiten der Entwicklung von Potential und des Empowerment eruiert werden. Die Motivation in und Nachhaltigkeit von Bildungsprozessen durch eine bedarfsorientierte Herangehensweise wird ebenfalls reflektiert. Darüber hinaus geht es auch um die eigene Rolle als Gestalter/in von Bildungsprozessen, um eigene Vorurteile, den Umgang mit „schwierigen“ Menschen und die Entwicklung von Führungskompetenz (z.B. Coaching-Kompetenz, Umgang mit Konflikten, eigenem Versagen, Projektionen etc.).

Qualifikation

Neben Methoden, Führungskompetenzen und Kompetenzen im den Bereichen Planung, Organisation, und kreative Gestaltung von Bildungsangeboten erwerben die Studierenden ein differenziertes Verständnis von Interkulturalität und Erwachsenenbildung. Das Besondere ist dabei die spezifisch philosophische Herangehensweise, d.h. es geht nicht darum, ein letztes Wissen oder eindeutige Handlungsanweisungen zu vermitteln, sondern darum, Reflexionsprozesse in Gang zu setzen, um mit Erfahrungen der Pluralität und Andersartigkeit sinnvoll umgehen zu können. Dabei spielen besonders praxisnahe Themen, sowie konkrete Fragestellungen der Studierenden selbst eine große Rolle. Themen aus dem Berufsalltag erhalten so eine konkrete Rückbindung an philosophische Grundüberlegungen zur Interkulturalität.


Beratung

per Email:

(ikeb@hfph.de)

persönlich:

Es sind auch persönliche Gesprächstermine nach vorheriger Absprache möglich.


Aufbau


Alternative:
Master

Das Modulstudium "Interkulturelle Erwachsenenbildung" stellt einen Ausschnitt des Masterprogramms "Interkulturelle Bildung" dar. Das Studienangebot ist dabei besonders auf Berufstätige ausgerichtet. Das Modulstudium kann in zwei bis drei Semestern absolviert und anschließend voll auf den weiterbildenden Master "Interkulturelle Bildung" angerechnet werden. Der Master-Studiengang setzt Berufserfahrung von mindestens einem Jahr voraus, die spätestens zum Zeitpunkt des Wechsels in diesen nachgewiesen werden müssen.
Weitere Informationen zum weiterbildenden Master „Interkulturelle Bildung“ der Hochschule erhalten Sie hier.