Zertifikat Ethik des interkulturellen Dialogs

Eckdaten

Art des Studiums: Modulstudium in Teilzeit, berufsbegleitend
Abschluss: Zertifikat (36 ECTS)
Regel­studien­zeit: variabel; 2 - 3 Semester
Studien­beginn: Im Winter­semester
Kosten: Studiengebühren gesamt: 2880,- €;
semesterweise flexibel gestaltbar (80€ / 1 ECTS)

Verwaltungs­gebühr sowie Studenten­werks­beitrag
Voraus­setzung: Hochschulabschluss mit mindestens 180 ECTS-Punkten.

Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Sie müssen sich um einen Studienplatz bewerben. (Bewerbungsverfahren)

Informationen für inter­nationale Studierende

Zielgruppe

Der Studiengang richtet sich an Berufstätige und Verantwortungsträger, die in ihren beruflichen Kontexten mit den Herausforderungen der Globalisierung konfrontiert sind und insbesondere an einer ethischen Reflexion interessiert sind. Dies sind beispielsweise Menschen, die in Bildungseinrichtungen, international tätigen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen, in der Sozialen Arbeit, in Kirchen, im Management global agierender Firmen, in der Pflege, in politischen Einrichtungen oder freiberuflich beratend tätig sind.

Inhalte

Das Modulstudium „Ethik des interkulturellen Dialogs“ will Menschen befähigen, die konkreten ethischen Fragen ihres beruflichen Alltags im Zeitalter der Globalisierung und interkulturellen Vielfalt angemessen zu beantworten. Es vermittelt dafür notwendige ethische Grundlagen, politisch-philosophische Anregungen wie auch anwendungsbezogenes Orientierungswissen.

Besonderes Augenmerk erhält dabei die philosophische Reflexion auf das Phänomen des Fremden, Chancen und Grenzen des Dialogs sowie auf die anthropologische Bedeutung von Kultur und Religion.

Neben ethischen Grundfragen der interkulturellen Philosophie und der politischen Philosophie werden auch konkrete Herausforderungen der Globalisierung untersucht. Gerade die philosophische Reflexion kann helfen, die spezifischen Merkmale und Herausforderungen des interkulturellen Dialogs genauer in den Blick zu nehmen und damit Orientierung für die Gestaltung praktischer Erfahrungen zu entwickeln.

Qualifikation

Das Modulstudium vermittelt fundierte Kenntnisse im Bereich Globalisierung und Interkulturalität. Dabei verbindet es philosophisches Grundlagenwissen und die praktischen Behandlung von aktuellen Problemen in interkulturellen Kontexten. Die Ethik, die politische Philosophie und die interkulturelle Philosophie stellen mit ihren Theorien und Methoden wichtige Werkzeuge bereit, im Berufsalltag die eigene Praxis zu reflektieren und neue Lösungen für Probleme zu suchen.

Studierende erhalten die Fähigkeit, ethische Fragen, die sich im globalen und interkulturellen Bereich stellen, in ihren philosophischen Eigenheiten zu verstehen, und auf dieser Basis in verschiedensten Anwendungsfragen des interkulturellen Dialogs und der Globalisierung begründete Orientierung für sich und andere zu geben.


Beratung

per Email:

interkulturell@hfph.de

persönlich:

Es sind auch persönliche Gesprächstermine nach vorheriger Absprache möglich.


Aufbau

Modulstudium Studienübersicht  (alle)


Alternative:
Master

Das Modulstudium "Ethik des interkulturellen Dialogs" stellt einen Ausschnitt des Masterprogramms "Ethik" dar. Das Studienangebot ist dabei besonders auf Berufstätige ausgerichtet. Das Modulstudium kann in zwei bis drei Semestern absolviert und anschließend voll auf den weiterbildenden Master "Ethik" angerechnet werden. Der Master-Studiengang setzt Berufserfahrung von mindestens einem Jahr voraus, die spätestens zum Zeitpunkt des Wechsels in diesen nachgewiesen werden müssen.
Weitere Informationen zum weiterbildenden Master "Ethik" der Hochschule erhalten Sie hier.