Münchner Philosophische Studien. Neue Folge, Bd. 15

Stuttgart 2000. 315 Seiten

ISBN 978-3170161597

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Inspiriert durch die rasante Entwicklung von Logik und Wissenschaftstheorie, hat die Interpretation der Anselmschen Gottesbeweise seit den 1960er Jahren eine aufregende Renaissance erlebt. Die Ergebnisse der Grundlagenforschung haben Gegner und Befürworter endlich in die Lage versetzt, ihre Standpunkte begrifflich präzise vorzutragen. Anselm selbst hat nicht daran gezweifelt, daß Gott existiert. Er verfolgt das Ziel, das Gegelaubte zu verstehen. Was an ihm fasziniert, sind weniger seine Ergebnisse als vielmehr der unerbittliche Forschergeist, der um seine Grenzen weiß und dennoch das anscheinend Unmögliche versucht. Die Arbeit rekonstruiert auf der Basis der Sprechakttheorie die Gottesbeweise des Proslogion. Sie enthält die erste vollständige deutschsprachige Interpretation der Anselm-Gaunilo-Kontroverse aus logischer Sicht. Sie zeigt, daß Inkonsistenzvorwürfe unberechtigt sind und Anselms Gottesbegriff höchstwahrscheinlich widerspruchsfrei ist.


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