Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 5

Stuttgart 2000. 160 Seiten

ISBN 978-3170161030

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Die Vermehrung und Verdichtung grenzüberschreitender Interaktionen, was als Globalisierung bezeichnet wird, hat nahezu alle Gesellschaften, Staaten und Individuen in ein komplexes System wechselseitiger Abhängigkeiten eingebunden. Die Ökonomie und die das wirtschaftliche Handeln bestimmenden Werte und Regeln haben sich als die treibenden Kräfte dieses Prozesses erwiesen und weltweit große und in ihren Folgen noch kaum abschätzbare Umwälzungen ausgelöst. Dies hat für Teile der Weltbevölkerung beachtliche Wohlfahrtsgewinne ermöglicht, andererseits aber auch erhebliche soziale und ökologische Probleme geschaffen bzw. bereits bestehende verstärkt. Die Folgewirkungen dieser Entwicklung lassen sich mit den Handlungsmöglichkeiten klassischer nationalstaatlicher Politik allein nicht mehr gestalten. Ebenso wenig lassen sich ohne einen Konsens in grundlegenden Wertfragen dauerhafter Friede, demokratische Partizipation und kulturelle Vielfalt sichern. Schon lange wird daher eine Weltordnungspolitik gefordert. Sie soll durch geeignete Institutionen, Verfahren und Regeln einerseits zur Sicherung des Weltfriedens beitragen und andererseits die globale Entwicklung in Richtung eines sozial- und umweltgerechten Zusammenlebens lenken. Welche Anregungen dazu gibt es aus der Geschichte des Völkerrechts? Welche sozialethischen Maßstäbe sind dabei zugrunde zu legen? Welchen Beitrag können die Religionen leisten?

Mit Beiträgen von Karl-Heinz Ziegler, Norbert Brieskorn, Dieter Senghaas und Hans Waldenfels


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