Die Wirklichkeit erkennen. Grundlinien im Denken Béla Weissmahrs

Harald Schöndorf
Die Wirklichkeit erkennen. Grundlinien im Denken Béla Weissmahrs

Stuttgart 2011. 98 Seiten

ISBN 978-3170220188

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Weissmahrs Denken ist aus thomistischen, transzendental-philosophischen und dialektischen Ansätzen gespeist und lässt somit nicht nur den Primat des Geistes, sondern ebenso die Interdependenz der gesamten Wirklichkeit und das Verhältnis zwischen Gott, Welt und Mensch einsichtig werden. Er war überzeugt davon, dass eine entsprechend situierte Philosophie auch die gültigen Erkenntnisse der heutigen Wissenschaften positiv aufzunehmen vermag. Er zeigte dies daran, dass er die Evolution als Konsequenz der in der Eigentätigkeit jedes Seienden geschehenden Selbstüberbietung ansah und zum Ausgangspunkt eines eigenen philosophischen Arguments für die Existenz Gottes machte. Die Beiträge dieses Bandes wollen Grundlinien im Denken Weissmahrs herausstellen. Dazu gehören beispielsweise das Retorsionsargument, das In-eins-Fallen von Selbst- und Wirklichkeitserkenntnis, die notwendige Zusammengehörigkeit von Identität und Differenz sowie die Selbstüberbietung jedes Seienden.


Ethik in Wirtschaft und Unternehmen in Zeiten der Krise

Johannes Wallacher, Christian Au ,Tobias Karcher
Ethik in Wirtschaft und Unternehmen in Zeiten der Krise

Globale Solidaritat – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 21

Stuttgart 2011. 138 Seiten

ISBN 978-3170216495

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Was haben Wirtschaft und Politik aus der Finanz- und Wirtschaftskrise gelernt? Gibt es eine neue Sensibilität für ethisches Handeln – für das Individuum, die Organisation, den globalen Ordnungsrahmen? Das Lassalle-Ethikforum sucht eine Zwischenbilanz zu ziehen. Wissenschaftler aus den USA und Europa liefern eine Bestandsaufnahme. Politiker reflektieren ihre Verantwortung. Akteure der internationalen und Schweizer Wirtschaft berichten, wie sie Corporate Social Responsibility heute leben. Doch die Frage stellt sich nicht nur ökonomisch und politisch. Auch die Religionen und Kulturen haben einen Beitrag zu leisten zur Frage der Ethik in der Wirtschaft. Juden, Muslime und Christen ergreifen das Wort.

Mit Beiträgen von Peter Ulrich, George Brenkert, Peter Hess, Andreas Georg Scherer, Andreas Butz, Pierin Vincenz, Walter Grüebler, Stefan Rothlin, Johannes Wallacher, Karoline Scharpenseel, Herbert Winter, Khaldoun Dia-Eddine, Christoph Stückelberger und Georges Enderle

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Leseprobe


Theoretische Philosophie

Godehard Brüntrup
Theoretische Philosophie

Begleitbuch zur DVD-Vortragsreihe "Uni-Auditorium Philosophie"

München 2011. 160 Seiten

ISBN 978-3831203802

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Mit dem Wort Philosophie verbindet man gewöhnlich den Versuch, ein umfassendes Weltbild zu entwerfen und zu begründen. Die Metaphysik ist das Herzstück dieser theoretischen Unternehmung. Über den Bereich des naturwissenschaftlich Überprüfbaren hinaus versucht die Metaphysik, letzte Grundfragen vor dem kritischen Auge der Vernunft zu prüfen: Gibt es Beständiges, oder ist alles im Fluss? Gibt es nur Materie oder auch Geist? Gibt es Freiheit, oder ist alles determiniert? Gibt es autonome Personen oder nur das biologische Lebewesen Mensch?


Die globale Finanzkrise als ethische Herausforderung

Johannes Wallacher, Matthias Rugel
Die globale Finanzkrise als ethische Herausforderung

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 20

Stuttgart 2011. 180 Seiten

ISBN 978-3170216501

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Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise wirft noch immer eine Reihe von grundlegenden Fragen auf. Dies beginnt schon bei der Analyse der Ursachen. Die Probleme des Krisenmanagements sind offensichtlich – allen voran die langfristigen Folgen ausufernder Staatsverschuldung. Aus Sicht der Entwicklungsländer bleibt die Sorge, dass dies zu Lasten wichtiger Investitionen in Armutsbekämpfung, Klimaschutz und andere zentrale Aufgaben nachhaltiger globaler Politik gehe. Der politische Wille, in globaler Abstimmung eine strukturelle Neuordnung der Finanzmärkte einzuleiten, ist inzwischen erlahmt, die Finanzinstitute sind überwiegend zum "Business as usual" zurückgekehrt. Vor diesem Hintergrund werden Handlungsoptionen für eine stabile wie entwicklungsverträgliche und damit ethisch vertretbare globale Finanzordnung erörtert.

Mit Beiträgen von Bernhard Emunds, Georg Fahrenschon, Martin Hellwig, Gerhard Illing, Lukas Menkhoff, Walter Reese-Schäfer, Renate Schubert, Catharina Bening, Julia Blasch und Eva Terberger

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe


Medienethik. Verantwortung in der Mediengesellschaft

Rüdiger Funiok
Medienethik. Verantwortung in der Mediengesellschaft

Kontexte, Bd. 8

2. durchges. und aktual. Aufl.

Stuttgart 2011. 223 Seiten

ISBN 978-3170218253

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An normativen Erwartungen den Medien gegenüber fehlt es nicht. Doch wie lassen sie sich wissenschaftlich begründen? Als Kooperationsfeld von Medienwissenschaft und philosophischer Ethik hat Medienethik Argumentationsweisen aus beiden Wissenschaften aufzugreifen. Dabei erweist sich der Verantwortungsbegriff als besonders geeigneter Schlüssel zum Benennen von Akteuren, Normen und Umsetzungen. Was bedeutet das für Medienordnung und Medienpolitik, für das Handeln von Medienunternehmen, was für die Arbeit der Journalisten und anderer Medienschaffender? Welche Mitverantwortung tragen die Rezipienten und schließlich: Was verändert sich durch das Hybridmedium Internet? Im Stil eines Lehrbuchs werden alle wichtigen Autoren und Initiativen dargestellt, die die deutschsprachige Medienethik in den letzten 25 Jahren aufbauen halfen.

Prof. Dr. Rüdiger Funiok lehrt Kommunikationswissenschaft und Erwachsenenpädagogik an der Hochschule für Philosophie München. Er ist Begründer und seit zehn Jahren jährlicher Gastgeber des "Netzwerks Medienethik", einer offenen Arbeitsgemeinschaft zu Fragen der Verantwortung im Medienbereich.

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Leseprobe


Sozialphilosophie

Norbert Brieskorn, Michael Reder
Sozialphilosophie

Begleitbuch zur DVD-Vortragsreihe "Uni-Auditorium Philosophie"

München 2011. 155 Seiten

ISBN 978-3831203796

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Was ist Gesellschaft? Sie ist unser Raum und unsere Zeit, ihr gehören wir untrennbar an und stehen doch auch immer außerhalb von ihr. Ihre hierarchische Ordnung und ihr Gedächtnis spiegeln sich in den unvermeidbaren Konflikten, die in Wirtschaft und Politik besonders weitreichend sind. Unverzichtbar für ihre Lösung ist es dabei, sich über sozialethische Maßstäbe wie Gerechtigkeit zu verständigen. Zwei Brennpunkte dieser Debatte sind die Fragen nach der Gestaltung der Globalisierung und der Rolle von Religion in demokratischen Gesellschaften.


Religion und Rationalität

Johannes Herzgsell, Janez Perčič
Religion und Rationalität

Freiburg im Breisgau 2011. 190 Seiten

ISBN 978-3451022449

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Das Spannungsverhältnis von Religion und Rationalität wirft grundsätzliche Fragen auf: Was ist unter den Begriffen "Religion" und "Rationalität" zu verstehen? Was hat Religion mit Rationalität zu tun? In welchem Sinn können Religionen rational sein? Worin besteht das Wesen der Vernünftigkeit? Lässt sich von Kriterien der Vernunft sprechen? Wann gilt eine religiöse Überzeugung als rational? Welche erkenntnis- und handlungstheoretischen Konsequenzen lassen sich daraus ableiten?


Mehrwert Glück. Ein Plädoyer für menschengerechtes Wirtschaften

Johannes Wallacher
Mehrwert Glück. Ein Plädoyer für menschengerechtes Wirtschaften

München 2011. 216 Seiten

ISBN 978-3776626568

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Rein wirtschaftlich betrachtet ist die Rechnung einfach: Höheres Vermögen oder größeres Einkommen mehren den Nutzen, und wer mehr Nutzen hat, dem geht es besser, er ist also zufriedener. Doch ist das wirklich so? Die Glücksforschung als neuer Zweig der Ökonomie erhebt Einspruch. Ihre Erkenntnisse zeigen deutlich, dass unser stures Handeln nach wirtschaftlichen Sachzwängen und Kosten-Nutzen-Kalkülen nicht nur an der Realität, sondern auch am Menschen vorbeigeht. Deshalb fordert der Wirtschaftsethiker Johannes Wallacher ein grundlegend neues Verständnis von unternehmerischem Erfolg und Wohlstand, das eines zum Ziel hat: Wirtschaften muss den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden. Erst dann haben wir die Chance, glücklich zu werden.


Der Fall Darwin. Evolutionstheorie contra Schöpfungsplan

Christian Kummer
Der Fall Darwin. Evolutionstheorie contra Schöpfungsplan

Wegweisungen, Bd. 4

2. Aufl.

Sankt Ottilien 2011. 336 Seiten

ISBN 978-3830675020

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150 Jahre nach der Veröffentlichung von Charles Darwins Hauptwerk 'The Origin of Species' ist der Streit über den Darwinismus aktueller denn je, obwohl damals die Idee eines Schöpfergottes ausgedient zu haben schien. Der Jesuit und Biologe Christian Kummer ist der Meinung, dass sich Evolutionstheorie und Gottesglaube nicht ausschließen, sondern sogar aufeinander angewiesen sind.


John Henry Newmans Theorie der religiösen Erkenntnis

Andreas Koritensky
John Henry Newmans Theorie der religiösen Erkenntnis

Münchner Philosophische Studien. Neue Folge, Bd. 31

Stuttgart 2011. 352 Seiten

ISBN 978-3170218307

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Der Plausibilitätsschwund religiöser Anschauungen macht es notwendig, die Suche nach rationalen Argumenten für den Glauben auszuweiten. Die erkenntnistheoretische Fragestellung muss die vielfältigen interdependenten Prozesse mit in den Blick nehmen, die auch bei der vernunftgeleiteten Überzeugungsbildung eine Rolle spielen. Das Werk John Henry Newmans (1801–1890) enthält zahlreiche Bausteine für eine Theorie religiöser Erkenntnis, die dem englischen Empirismus und der Philosophie des Aristoteles entlehnt sind. Dazu gehören ethische Grundhaltungen, die die Erkenntnisbildung fördern, die Funktion des Vorstellungsvermögens beim Erfassen von Glaubensinhalten, vor allem aber eine Konzeption von Rationalität, die wichtige Eigenschaften der praktischen Vernunft (phronesis) aufgreift.

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Leseprobe


Anima et intellectus. Albertus Magnus und Thomas von Aquin über Seele und Intellekt des Menschen

Paul D. Hellmeier
Anima et intellectus. Albertus Magnus und Thomas von Aquin über Seele und Intellekt des Menschen

Beiträge zur Geschichte der Philosophie und Theologie des Mittelalters. Neue Folge, Bd. 75

Münster 2011. 362 Seiten

ISBN 978-3402102855

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Welches Verhältnis besteht zwischen den Theorien, die Albertus Magnus und sein Schüler Thomas von Aquin über Seele und Intellekt des Menschen entwickelt haben? Da diesen Theorien in beider Denken größte Bedeutung zukommt, ist von der Antwort auf diese Frage auch Aufschluss darüber zu erwarten, was es mit einer der berühmtesten Lehrer-Schüler-Beziehungen in der Geschichte der Philosophie auf sich hat. Bis heute hat sich dazu keine einhellige Meinung gebildet, vielmehr offenbart der Blick in die Literatur eine große Bandbreite verschiedenster und zum Teil widersprüchlicher Einschätzungen. Die detaillierte und auf breiter Textbasis ruhende Darstellung der Positionen, die Albert und Thomas in der Seelen- und Intellektlehre vertreten, dient jedoch nicht nur der Bestimmung ihrer Lehrer-Schüler-Beziehung. Als originelle Versuche, die Vermittlung von biologischem Leben und Geist zu denken, verdienen ihre Theorien an sich unsere Aufmerksamkeit.


Philosophie des Flow-Erlebens. Ein Zugang zum Denken Heinrich Rombachs

Thomas Schmaus
Philosophie des Flow-Erlebens. Ein Zugang zum Denken Heinrich Rombachs

Münchner Philosophische Studien. Neue Folge, Bd. 30

Stuttgart 2011. 340 Seiten

ISBN 978-3170218314

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Als "Flow" bezeichnet die Psychologie die beglückende Erfahrung, selbstvergessen in einer Tätigkeit aufzugehen und auf diese Weise in Fluss zu geraten. Während das Flow-Erlebnis auf psychologischer Seite seit einigen Jahrzehnten analysiert und diskutiert wird, steht in der Philosophie eine Erörterung des Phänomens noch aus. Schmaus erschließt diese Erfahrung erstmals für das philosophische Gespräch, arbeitet ihre Grundzüge heraus und untersucht mögliche Schlussfolgerungen für unser Verständnis von Wirklichkeit. Dazu widmet er sich der Philosophie Heinrich Rombachs (1923–2004) und öffnet sie damit zugleich einem neuen Zugang. Das "reine Geschehen", das in Rombachs Strukturphilosophie eine zentrale Rolle spielt, und die "hermetische Erfahrung", die seiner philosophischen Hermetik zugrundeliegt, verweisen beide auf das Flow-Erleben. Dieses kann daher als Grunderfahrung von Rombachs Denkens verstanden werden.


William James' Konzept eines vernünftigen Glaubens auf der Basis religiöser Erfahrung

Katja Thörner
William James' Konzept eines vernünftigen Glaubens auf der Basis religiöser Erfahrung

Münchner Philosophische Studien. Neue Folge, Bd. 29

Stuttgart 2011. 240 Seiten

ISBN 978-3170217188

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Der amerikanische Philosoph und Psychologe William James (1842–1910) wendet sich in seinen Arbeiten in gleicher Weise gegen einen theistischen wie einen rationalistischen Dogmatismus. Auf der Grundlage eines erfahrungsbasierten Religionsverständnisses überdenkt er die Frage nach der Rationalität des religiösen Glaubens neu und versucht, eine metaphysisch überzeugende Basis für die Annahme der Realität eines personalen Gottes zu liefern. James will die Pluralität religiöser Erfahrungen und der daraus erwachsenen religiösen Anschauungen zum Vorschein bringen, deren Sinn sich im Leben des jeweiligen Individuums zeigt. Auf der Grundlage eines erweiterten Vernunftbegriffs ist es möglich, die eigene Rationalität des religiösen Lebens und der damit verbundenen Überzeugungen aufzuzeigen, aber auch kritisch zu befragen.


Das Christentum im Konzert der Weltreligionen. Ein Beitrag zum interreligiösen Vergleich und Dialog

Johannes Herzgsell
Das Christentum im Konzert der Weltreligionen. Ein Beitrag zum interreligiösen Vergleich und Dialog

Regensburg 2011. 599 Seiten

ISBN 978-3791723853

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Wie soll sich das Christentum im Ensemble der Weltreligionen situieren? Zur Beantwortung dieser virulenten Frage führt der Autor in die fünf großen Weltreligionen ein, um dann unter mehreren Aspekten das Christentum mit den anderen Religionen zu vergleichen. Dabei kommen verschiedene Wissenschaften zum Zug, u. a. Religionswissenschaft, komparative Theologie, Dogmatik, Fundamentaltheologie und Theologie der Religionen. Mit seinem detaillierten interreligiösen Vergleich bietet das Buch eine breite informative Grundlage für den interreligiösen Dialog und gibt ihm eine Orientierung.


Globalisierung. Eine philosophische Einführung

Michael Reder, Martin Falk
Globalisierung. Eine philosophische Einführung

Darmstadt 2010. Audio-CD

Sprecher: Martin Falk

ISBN 978-3534601448

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Die Globalisierung steht im Mittelpunkt vieler Diskussionen der Gegenwart. Ängste und Hoffnungen verbinden sich mit ihr: Die wirtschaftliche, gesellschaftliche, religiöse und kulturelle Dynamik der zunehmenden weltweiten Verflechtung beschäftigt die Menschen und lässt sie nach Deutungsmustern suchen. Viele fühlen sich von der Komplexität überfordert oder befürchten die Zerstörung vertrauter Lebensverhältnisse. Auch die Philosophie kann und muss sich dieser Thematik stellen. Michael Reder fasst in diesem leicht verständlichen Hörbuch die wichtigsten Probleme, Themen und Begriffe prägnant zusammen: Auf die Darstellung einer philosophischen Ethik der Globalisierung folgen Beispiele wichtiger Denker, die sich mit der Globalisierung befasst haben – von John Rawls bis Jürgen Habermas.


Gesundheit und Gerechtigkeit. Ein interkultureller Vergleich zwischen Österreich und den Philippinen

Julia Inthorn, Lukas Kaelin ,Michael Reder
Gesundheit und Gerechtigkeit. Ein interkultureller Vergleich zwischen Österreich und den Philippinen

Schriftenreihe Ethik und Recht in der Medizin

Wien u.a. 2010. 182 Seiten

ISBN 978-3211889176

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Gerechtigkeit spielt bei Gesundheitsfragen mehr denn je eine wichtige Rolle – auch auf globaler Bühne. So wird die Verteilung knapper Ressourcen im Gesundheitswesen in vielen Gesellschaften unter der Perspektive von Gerechtigkeit diskutiert. Die Umsetzung von Gerechtigkeit innerhalb eines Gesundheitssystems zeigt aber auch deutliche Unterschiede zwischen den Kulturen. Der Band untersucht im Vergleich zwischen Europa und Asien (am Beispiel Österreichs und der Philippinen) kulturelle Ähnlichkeiten und Unterschiede im Verständnis von Gesundheit und Gerechtigkeit. Dabei wird deren Verhältnis theoretisch wie praktisch erörtert. Beispielfelder sind u.a. die Migration von Krankenpflegepersonal, Organtransplantation, der Umgang mit Alternativmedizin und Gesundheitsrisiken, die durch den Klimawandel entstehen.


An Awareness of What is Missing. Faith and Reason in a Post-secular Age

Michael Reder, Josef Schmidt ,Jürgen Habermas
An Awareness of What is Missing. Faith and Reason in a Post-secular Age

New York 2010. 96 Seiten

ISBN 978-0745647210

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Global, aber gerecht. Klimawandel bekämpfen, Entwicklung ermöglichen

Ottmar Edenhofer, Hermann Lotze-Campen ,Johannes Wallacher u.a.
Global, aber gerecht. Klimawandel bekämpfen, Entwicklung ermöglichen

Ein Report des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und des Instituts für Gesellschaftspolitik München im Auftrag von Misereor und der Münchener Rück Stiftung

München 2010. 240 Seiten

ISBN 978-3406606564

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Die internationale Klima- und Entwicklungspolitik steht vor einem Dilemma: Einerseits muss ein gefährlicher Klimawandel vermieden werden, um nicht einer großen Zahl von Menschen die Chancen auf ein menschenwürdiges Leben zu nehmen. Andererseits gilt es aber auch, Emissionsreduktion zu verhindern, um für Entwicklungsländer Wachstum und damit Wege aus der Armut zu ermöglichen. Das Buch analysiert die wechselseitigen Verknüpfungen von Klimawandel und Armut und entwirft eine integrierte Gesamtlösung, durch die Klimaschutz und Armutsbekämpfung wirksam, effizient und gerecht miteinander verbunden werden können.


Religion und die umstrittene Moderne

Michael Reder, Matthias Rugel
Religion und die umstrittene Moderne

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 19

Stuttgart 2010. 238 Seiten

ISBN 978-3170212343

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Religionen sind auf vielfältige, oft widersprüchliche Weise in öffentliche Diskurse und politische Prozesse zurückgekehrt. Sie spielen heute fast in allen Regionen und auch auf globaler Ebene eine wichtige Rolle. Andererseits sind religiöse Fundamentalismen oder die politische Instrumentalisierung von Religionen in Konflikten bedrohliche Phänomene, die sich weltweit ausbreiten. So ambivalent wie die Religionen ist auch die Moderne. Die klassische, westliche Moderne mit ihrer Orientierung an selbstverantwortlicher Gestaltung der Welt, Demokratie und Menschenrechten ist fragwürdig geworden: Desorientierung und globale soziale, ökonomische wie ökologische Ungleichgewichte gehen mit ihr einher. In der Suche nach dem eigenen Pfad der Moderne entstehen vielfältige Gegenbewegungen.

Mit Beiträgen von José Casanova, Hans Joas, Katajun Amirpur, Godehard Brüntrup, Bernhard Grom, Anne Koch, Berndt Ostendorf, Michael Reder, Heinrich Wilhelm Schäfer, Josef Schmidt und Rotraud Wielandt

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Leseprobe


Mensch und Medien. Philosophische und sozialwissenschaftliche Perspektiven

Manuela Pietraß, Rüdiger Funiok
Mensch und Medien. Philosophische und sozialwissenschaftliche Perspektiven

Wiesbaden 2010. 204 Seiten

ISBN 978-3531168739

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Die Medialisierung der Lebenswelt bedingt eine Veränderung der Erfahrung von Wirklichkeit, der Erkenntnisweisen und des gesellschaftlichen Miteinanders. Diese Veränderungen sind anthropologisch relevant, denn durch die Medien werden sie vorgeformt, und zugleich eröffnen die Medien einen Möglichkeitsraum für zukünftige Entwicklungsweisen. In diesem Kontext einer medialen Vorbedingung von Möglichkeiten des Menschseins und ihrer Ausgestaltung sind die Beiträge des Sammelbandes angesiedelt. Wie sich Menschsein unter den Bedingungen der Medialität realisiert, ist die leitende Fragestellung.