Katastrophen – Perspektiven

Michael Reder, Verena Risse ,Mara-Daria Cojocaru
Katastrophen – Perspektiven

Globale Solidaritat – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 26

Stuttgart 2016. 156 Seiten

ISBN 978-3170309555

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Von einer Katastrophe ist schnell die Rede. Doch was, wenn überhaupt etwas, hat der Klimawandel mit dem Zweiten Weltkrieg gemein? Was ein Terroranschlag mit einem Börsencrash? Interessanterweise werden sowohl das Thema als auch der Begriff der "Katastrophe" in der Philosophie nur selten explizit behandelt. Anders als zur "Krise" gibt es keine einschlägigen Theorien oder Denker. Diese Leerstelle zumindest teilweise zu füllen, war das Anliegen des Rottendorf-Symposiums zum Titelthema, das 2015 an der Hochschule für Philosophie in München stattfand. Der vorliegende Band dokumentiert die Ergebnisse dieser Tagung und versammelt die Überlegungen namhafter Vertreter der Germanistik, Religionsphilosophie, Kulturphilosophie, Geschichtswissenschaft und -philosophie, Soziologie, Umweltgeschichte und Medienethik. In ihren Beiträgen beantworten sie Fragen wie: Können wir überhaupt sinnvoll über Katastrophen sprechen? Woher kommt der Begriff? Welche Funktionen übernimmt er in Kultur und Politik? Und können Katastropheninterpretationen dazu dienen, eine hilfreiche Perspektive auf die menschliche Zukunft zu erschließen – wird man aus Schaden klug?


Zur Praxis der Menschenrechte. Formen, Potenziale und Widersprüche

Michael Reder, Mara-Daria Cojocaru
Zur Praxis der Menschenrechte. Formen, Potenziale und Widersprüche

Globale Solidaritat – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 25

Stuttgart 2015. 173 Seiten

ISBN 978-3170288997

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Die Menschenrechte haben sich als praktische Querschnittaufgabe einer Vielzahl an Politikfeldern etabliert. Oft werden sie als überzeugendes Beispiel für einen normativen Konsens der Weltgemeinschaft angeführt. Gleichzeitig wird immer wieder erkennbar, dass dieses Ideal verschiedenen Deutungen in der Praxis unterliegt. Welche Funktion hat etwa der Universalismus der Menschenrechte oder was trägt der Würde-Begriff wirklich aus? Welche Begründungsstrategien sind denkbar, auch im Lichte kultureller und religiöser Vielfalt? Und wäre nicht auch über Menschenpflichten nachzudenken? Was bleibt schließlich von dem Ideal der Menschenrechte angesichts von Problemstellungen, die es notwendig machen, über das klassische Gefüge von Staat und Individuum hinaus zu denken? Dieser Band des Forschungs- und Studienprojektes der Rottendorf-Stiftung an der Hochschule für Philosophie versammelt dazu Überlegungen namhafter Völkerrechtler, Politik-, Sozial-, Religionswissenschaftler und Philosophen.


Zukunft der Demokratie. Ende einer Illusion oder Aufbruch zu neuen Formen?

Michael Reder, Mara-Daria Cojocaru
Zukunft der Demokratie. Ende einer Illusion oder Aufbruch zu neuen Formen?

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 24

Stuttgart 2014. 149 Seiten

ISBN 978-3170253506

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Demokratie betrifft uns alle – doch gegenwärtig besteht Unsicherheit, ob sie nach wie vor als bestmögliche politische Ordnung gelten kann. Erschien sie im 20. Jahrhundert als alternativlos, so ziehen aktuelle politische, ökonomische und kulturelle Phänomene diese Gewissheit in Zweifel: Wie genau ist Demokratie theoretisch zu fassen? Wie praktisch zu verstehen? Kann oder muss sie weltweit dasselbe bedeuten? Was ist ihr normativer Kern?

Namhafte Politikwissenschaftler und Philosophen diskutieren diese Themen im Rahmen des Rottendorf Symposions – immer vor dem Hintergrund der Frage, ob sich das Ideal der Demokratie angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen, Problemlagen und Krisen als Illusion erweisen muss oder ob neue Formen von Demokratie geeignete Antworten auf die Transformationen gegenwärtiger Gesellschaften darstellen können.


Was hält Gesellschaften zusammen? Der gefährdete Umgang mit Pluralität

Michael Reder, Hanna Pfeifer ,Mara-Daria Cojocaru
Was hält Gesellschaften zusammen? Der gefährdete Umgang mit Pluralität

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 23

Stuttgart 2013. 138 Seiten

ISBN 978-3170229648

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Gesellschaften sind heute von funktionaler Ausdifferenzierung, Individualisierung und Pluralisierung gekennzeichnet. Das lässt die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt virulent werden. Die Politik sucht nach Wegen, mit dieser Vielfalt umzugehen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Davon zeugen Debatten über Bildungspolitik, Sprachkurse und Leitkultur, Runde Tische oder Islamkonferenzen. Daneben hat die politische Philosophie in den vergangenen Jahrzehnten darauf aufmerksam gemacht, dass es vor allem transparente und demokratisch legitimierte Regeln sind, die den Zusammenhalt einer Gesellschaft sichern. In dieser Hinsicht sind Demokratie und Menschenrechte das einende Band moderner Gemeinschaften.


Kampf um Ressourcen. Weltordnung zwischen Konkurrenz und Kooperation

Michael Reder, Hanna Pfeifer
Kampf um Ressourcen. Weltordnung zwischen Konkurrenz und Kooperation

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 22

Stuttgart 2012. 166 Seiten

ISBN 978-3170224407

Die Nachfrage nach natürlichen Ressourcen ist in den letzten Jahren weltweit kontinuierlich gestiegen. Umgekehrt ist das Angebot bei vielen dieser Ressourcen begrenzt und die Bestände sind weltweit sehr ungleich verteilt. Aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung wird der Wettlauf um knappe Ressourcen zu einem zentralen Faktor nationaler Entwicklung und der internationalen Beziehungen. Wirtschaftliche Aspekte sind dabei oft aufs engste mit politischen Fragen verknüpft. Mit Blick auf die globale Gerechtigkeit analysieren die Autoren, wie eine Eskalation des Wettlaufs um Ressourcen vermieden und kooperative Lösungen für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement gefunden werden können. Dazu ist aus ethischer Sicht etwa zu klären, wem die natürlichen Ressourcen gehören und wer welchen Anteil an den daraus erwachsenden Einnahmen erhalten soll.

Mit Beiträgen von Raimund Bleischwitz, Peter Croll, Lena Guesnet, János Riesz, Oliver C. Ruppel, Kirsten Westphal, Christoph Horn, Dirk Messner, Hanna Pfeifer

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Leseprobe


Die globale Finanzkrise als ethische Herausforderung

Johannes Wallacher, Matthias Rugel
Die globale Finanzkrise als ethische Herausforderung

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 20

Stuttgart 2011. 180 Seiten

ISBN 978-3170216501

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Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise wirft noch immer eine Reihe von grundlegenden Fragen auf. Dies beginnt schon bei der Analyse der Ursachen. Die Probleme des Krisenmanagements sind offensichtlich – allen voran die langfristigen Folgen ausufernder Staatsverschuldung. Aus Sicht der Entwicklungsländer bleibt die Sorge, dass dies zu Lasten wichtiger Investitionen in Armutsbekämpfung, Klimaschutz und andere zentrale Aufgaben nachhaltiger globaler Politik gehe. Der politische Wille, in globaler Abstimmung eine strukturelle Neuordnung der Finanzmärkte einzuleiten, ist inzwischen erlahmt, die Finanzinstitute sind überwiegend zum "Business as usual" zurückgekehrt. Vor diesem Hintergrund werden Handlungsoptionen für eine stabile wie entwicklungsverträgliche und damit ethisch vertretbare globale Finanzordnung erörtert.

Mit Beiträgen von Bernhard Emunds, Georg Fahrenschon, Martin Hellwig, Gerhard Illing, Lukas Menkhoff, Walter Reese-Schäfer, Renate Schubert, Catharina Bening, Julia Blasch und Eva Terberger

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe


Ethik in Wirtschaft und Unternehmen in Zeiten der Krise

Johannes Wallacher, Christian Au ,Tobias Karcher
Ethik in Wirtschaft und Unternehmen in Zeiten der Krise

Globale Solidaritat – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 21

Stuttgart 2011. 138 Seiten

ISBN 978-3170216495

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Was haben Wirtschaft und Politik aus der Finanz- und Wirtschaftskrise gelernt? Gibt es eine neue Sensibilität für ethisches Handeln – für das Individuum, die Organisation, den globalen Ordnungsrahmen? Das Lassalle-Ethikforum sucht eine Zwischenbilanz zu ziehen. Wissenschaftler aus den USA und Europa liefern eine Bestandsaufnahme. Politiker reflektieren ihre Verantwortung. Akteure der internationalen und Schweizer Wirtschaft berichten, wie sie Corporate Social Responsibility heute leben. Doch die Frage stellt sich nicht nur ökonomisch und politisch. Auch die Religionen und Kulturen haben einen Beitrag zu leisten zur Frage der Ethik in der Wirtschaft. Juden, Muslime und Christen ergreifen das Wort.

Mit Beiträgen von Peter Ulrich, George Brenkert, Peter Hess, Andreas Georg Scherer, Andreas Butz, Pierin Vincenz, Walter Grüebler, Stefan Rothlin, Johannes Wallacher, Karoline Scharpenseel, Herbert Winter, Khaldoun Dia-Eddine, Christoph Stückelberger und Georges Enderle

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Leseprobe


Religion und die umstrittene Moderne

Michael Reder, Matthias Rugel
Religion und die umstrittene Moderne

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 19

Stuttgart 2010. 238 Seiten

ISBN 978-3170212343

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Religionen sind auf vielfältige, oft widersprüchliche Weise in öffentliche Diskurse und politische Prozesse zurückgekehrt. Sie spielen heute fast in allen Regionen und auch auf globaler Ebene eine wichtige Rolle. Andererseits sind religiöse Fundamentalismen oder die politische Instrumentalisierung von Religionen in Konflikten bedrohliche Phänomene, die sich weltweit ausbreiten. So ambivalent wie die Religionen ist auch die Moderne. Die klassische, westliche Moderne mit ihrer Orientierung an selbstverantwortlicher Gestaltung der Welt, Demokratie und Menschenrechten ist fragwürdig geworden: Desorientierung und globale soziale, ökonomische wie ökologische Ungleichgewichte gehen mit ihr einher. In der Suche nach dem eigenen Pfad der Moderne entstehen vielfältige Gegenbewegungen.

Mit Beiträgen von José Casanova, Hans Joas, Katajun Amirpur, Godehard Brüntrup, Bernhard Grom, Anne Koch, Berndt Ostendorf, Michael Reder, Heinrich Wilhelm Schäfer, Josef Schmidt und Rotraud Wielandt

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Leseprobe


Klimawandel und globale Armut

Johannes Wallacher, Karoline Scharpenseel
Klimawandel und globale Armut

Globale Solidaritat – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 18

Stuttgart 2009. 171 Seiten

ISBN 978-3170208162

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Klimawandel und weltweite Armut sind wechselseitig miteinander verknüpfte Probleme. Die Industriestaaten sind die Hauptverursacher des Klimawandels, die Armen in den Entwicklungsländern aber von den Auswirkungen besonders betroffen. Diese ungleiche Verteilung weist auf ein gewaltiges Gerechtigkeitsproblem hin. Wer darf die Atmosphäre künftig in welchem Umfang nutzen? Was sind die Folgen des Klimawandels und wie beeinflusst dieser die Fähigkeit zur Armutsbekämpfung? Das Buch "Klimawandel und globale Armut" bietet eine eine integrierte, interdisziplinäre Perspektive auf diese Thematik und die damit verbundenen Konflikte. Dabei werden Ansätze für eine gerechte Verteilung von Aufgaben und Lasten (in intra- wie intergenerationeller Perspektive) ebenso diskutiert wie Optionen einer globalen Klima- und Energiepolitik, die Armutsbekämpfung nachhaltig unterstützten.

Mit Beiträgen von Eve-Marie Engels (Tübingen), Bernhard Grom (München), Volker Sommer (London) und Markus Vogt (Benediktbeuern)

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Die Veröffentlichung wurde in Kooperation mit dem Projekt "Klimawandel und Gerechtigkeit. Klimapolitik als Baustein einer gerechten Globalisierung und nachhaltigen Armutsbekämpfung" erstellt. Dessen Projektpartner sind:

Institut für Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Philosophie

Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR

Münchener Rück Stiftung


Kultur und Ökonomie. Globales Wirtschaften im Spannungsfeld kultureller Vielfalt

Johannes Wallacher, Karoline Scharpenseel ,Mattias Kiefer
Kultur und Ökonomie. Globales Wirtschaften im Spannungsfeld kultureller Vielfalt

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 17

Stuttgart 2008. 170 Seiten

ISBN 978-317020568-0

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Die Globalisierung wird vorwiegend als ein ökonomisches Phänomen betrachtet, das zur Kommerzialisierung und Privatisierung von immer mehr Lebensbereichen führt. Bereits in ihrer ökonomischen Dimension ist Globalisierung jedoch auch ganz wesentlich ein sozio-kulturelles Phänomen, da sie auf Ideen und Wertprämissen beruht, die letztlich vom Leitbild der westlichen Zivilisation bestimmt werden. Welche wechselseitigen Bezüge zwischen Kultur und Ökonomie gibt es? Welchen Wert hat die kulturelle Vielfalt für wirtschaftliche Transformationsprozesse, für Entwicklungsprozesse und für die Armutsbekämpfung? Welche ethischen Kriterien gibt es, um den gesellschaftlichen Wandel, der durch die weltwirtschaftliche Integration unvermeidlich ist, zu gestalten?

Mit Beiträgen von Johannes Wallacher (München), Carola Lentz (Mainz), Helmut Leipold (Marburg), Franz Martin Wimmer (Wien), Peter Schmiedel (Bamberg), Rainer Tetzlaff (Hamburg) und Christine M. Merkel (Bonn)

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Leseprobe


Frauen – Gewinnerinnen oder Verliererinnen der Globalisierung? Neue Herausforderungen für eine Gender-gerechte Weltordnung

Johannes Müller, Mattias Kiefer
Frauen – Gewinnerinnen oder Verliererinnen der Globalisierung? Neue Herausforderungen für eine Gender-gerechte Weltordnung

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 15

München 2007. 158 Seiten

ISBN 978-3170197954

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Die Globalisierung ist ein höchst ambivalenter Prozess, der viele neue Chancen eröffnet, aber weniger leistungsfähige Länder, Regionen und Menschen häufig zu Verlierern macht. Dies bliebt nicht ohne Folgen für die Lebensverhältnisse, die gesellschaftliche Rolle und die politischen Handlungsmöglichkeiten von Frauen. Welche Ursachen und Folgen haben frauenspezifische Armut und Benachteiligung? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang sozio-kulturelle und religiöse Traditionen? Gibt es spezifische, gleichwohl aber universale "Menschenrechte für Frauen"? Was kann die neue Gender-Forschung zu einer Verbesserung der Stellung der Frauen beitragen? Welche konkreten Maßnahmen sind für ein "Empowerment of Women" erforderlich?

Mit Beiträgen von Claudia von Braunmühl (Berlin), Marianne Heimbach-Steins (Bamberg), Johannes Müller (München) und Sabine von Schorlemer (Dresden)


Religionen und Globalisierung

Johannes Müller, Michael Reder ,Tobias Karcher
Religionen und Globalisierung

Globale Solidaritat – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 16

Stuttgart 2007. 140 Seiten

ISBN 978-3170198784

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Die großen Religionen haben sich von jeher als Weltreligionen verstanden und gehören daher zu den ältesten "Global Players". Die Globalisierung lässt die Religionen noch einmal verstärkt in Kontakt treten, was zu einer Pluralisierung von Weltbildern, Werten und Lebensformen führt. Die AutorInnen beschreiben die kulturell bedingte Rolle von Religionen im Prozess der Globalisierung, analysieren ihre gemeinsamen wie unterschiedlichen Interessen und diskutieren Möglichkeiten des Dialogs auf lokaler, nationaler und globaler Ebene. Dabei wird auch thematisiert, welche Impulse Religionen für eine politische Gestaltung der Globalisierung geben können.

Mit Beiträgen von Friedrich Wilhelm Graf (München), Claus Leggewie (Gießen), Leo O'Donovan (Washington D.C.), Michael Reder (München), Reinhard Marx (Trier), Gesine Schwan (Frankfurt/Oder), Paolo Suess (Sao Paulo), Tashin Görgün (Frankfurt/M.) und Johannes Müller (München)

Aus dem Inhalt:

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Leseprobe


Unternehmensethik im Spannungsfeld der Kulturen und Religionen

Johannes Wallacher, Michael Reder ,Tobias Karcher
Unternehmensethik im Spannungsfeld der Kulturen und Religionen

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 14

Stuttgart 2006. 188 Seiten

ISBN 978-3170195325

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Unternehmerisches Handeln ist kaum mehr auf einzelne Nationalstaaten begrenzt, und so bewegt sich die Unternehmensethik heute zwangsläufig in einem interkulturellen Kontext. Da transnationale Unternehmen in verschiedenen Ländern und Kulturkreisen operieren, steht die Unternehmensethik im Spannungsfeld, einerseits allgemeingültige Aussagen zu treffen, andererseits aber auch den Differenzen und unterschiedlichen Wertvorstellungen Rechnung zu tragen. In diesem Band wird der Frage nach einer Unternehmensethik in einem globalen und interkulturellen Kontext nachgegangen, wobei sowohl grundsätzliche unternehmensethische Ansätze als auch praktische Anwendungen diskutiert werden.

Mit Beiträgen von Josef Wieland (Konstanz), George G. Brenkert (Washington), Stephan Rothlin (Peking), Johannes Reissner (Berlin), Michael Reder (München), Johannes Wallacher (München), Georges Enderle (Indiana), Andreas Georg Scherer (Zürich), Sandra Waddock (Boston), Florian Wettstein (Toronto), Eggert Vorscherau (Ludwigshafen), Hildegard Hagemann (Bonn) und Elisabeth Strohscheidt (Aachen)


Globalisierung und Armut. Wie realistisch sind die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen?

Johannes Wallacher, Mattias Kiefer
Globalisierung und Armut. Wie realistisch sind die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen?

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 13

Stuttgart 2006. 142 Seiten

ISBN 978-3170193352

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Noch immer leben weit über eine Milliarde Menschen in unvertretbarer Armut. Angesichts dieser Tatsache haben die Vereinten Nationen im Jahr 2000 so genannte Millenniums-Entwicklungsziele für das Jahr 2015 formuliert und die UN-Vollversammlung hat im Herbst 2001 einen detaillierten "Kompass für die Umsetzung" verabschiedet. Er umfasst Ziele wie Frieden und Sicherheit ebenso wie Armutsbekämpfung, Umweltschutz und Menschenrechte. Welche Ursachen hat die Armut? Wird sie durch Globalisierung verringert oder verschärft? Wie lässt sich Armut sozio-kulturell erklären? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Reichtum und Armut? Welchen Beitrag können Religionen leisten?

Mit Beiträgen von Stephan Klasen (Göttingen), Johannes Müller (München), Markus Stepanians (Saarbrücken) und Klemens van de Sand (Bonn)

Aus dem Inhalt:

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Zivilgesellschaft auf dem Prüfstand. Argumente – Modelle – Anwendungsfelder

Julia Inthorn, Michael Reder u.a.
Zivilgesellschaft auf dem Prüfstand. Argumente – Modelle – Anwendungsfelder

Globale Solidaritat – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 11

Stuttgart 2005. 142 Seiten

ISBN 978-3170186682

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'Zivilgesellschaft' hat sich in jüngster Zeit zu einem Schlüsselbegriff entwickelt. Mit ihm werden u.a. Phänomene wie das gesellschaftliche Engagement von Bürgern bezeichnet oder die Stärkung demokratischer Strukturen. Angesichts globaler Vernetzung wird auch im transnationalen Kontext immer häufiger von 'Zivilgesellschaft' gesprochen. Ausgehend von der Frage nach dem Einfluss, der Leistungsfähigkeit und den Grenzen des Begriffs 'Zivilgesellschaft' werden exemplarisch ein Akteur (Religionsgemeinschaft), ein Handlungsfeld (Gesundheitswesen) und das Krisengebiet Zentralafrika als Testfall kultureller Übertragung untersucht. Leitfrage ist dabei: Inwieweit hilft das Zivilgesellschaftskonzept zu einem besseren Verstehen global vernetzter, sozialer Wirklichkeit?

Mit Beiträgen von Christian Apfelbacher (München), Norbert Brieskorn (München), Karsten Fischer (Berlin), Hermann-Josef Große Kracht (Münster), Michael von Grundherr (München), Julia Inthorn (München), Mattias Kiefer (München), Chistian Pisani (München), Michael Schöpf (München), Henner Schellschmidt (Bonn) und Koen Vlassenroot (Gent)

Aus dem Inhalt:

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Globalisierung der Gewalt. Weltweite Solidarität angesichts neuer Fronten globaler (Un-)Sicherheit

Johannes Müller, Mattias Kiefer
Globalisierung der Gewalt. Weltweite Solidarität angesichts neuer Fronten globaler (Un-)Sicherheit

Globale Solidaritat – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 12

Stuttgart 2005. 158 Seiten

ISBN 978-3170186743

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Terroristische Anschläge wie in New York am 11.9.2001 und zahlreiche gewaltsame Konflikte fast überall auf der Welt zeigen, dass die Globalisierung ein erhebliches Gewaltpotenzial in sich birgt. Dies betrifft nicht nur die Anwendung physischer Gewalt, sondern auch den aggressiven Umgang mit anderen Kulturen und Religionen. Viele Menschen in der Dritten Welt sehen darin einen Ausdruck westlicher Arroganz, ja imperialistischen Strebens zum Erhalt der Vormachtstellung der Industrieländer. Die Debatte über die Wurzeln der Gewalt, die Prävention von Gewalt und die Rechtmäßigkeit von Gegengewalt ist von größter Bedeutung, da die Spirale von Gewalt und Gegengewalt nicht nur den Zielen globaler Solidarität widerspricht, sondern auch die Gefahr mit sich bringt, dass die begrenzten Mittel für eine humane Entwicklung vorrangig unter sicherheitspolitischen Rücksichten vergeben werden.

Mit Beiträgen von Norbert Brieskorn (München), Lothar Brock (Frankfurt), Thomas Hoppe (Hamburg) und Trutz von Trotha (Siegen)

Aus dem Inhalt:

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Grenzenloses "Recht auf Freizügigkeit"?

Johannes Müller, Mattias Kiefer
Grenzenloses "Recht auf Freizügigkeit"?

Globale Solidaritat – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 10

Stuttgart 2004. 174 Seiten

ISBN 978-3170182936

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Die Entgrenzung von Zeit und Raum ist ein Merkmal der Moderne und hat mit dem Prozess der Globalisierung weiter zugenommen. Menschen werden einerseits immer mobiler und nationale Grenzen verlieren an Bedeutung, andererseits kann aber nur eine privilegierte Minderheit von diesem "Recht auf Freizügigkeit" nach eigenen Wünschen Gebrauch machen. Am augenfälligsten sind diese widersprüchlichen Tendenzen im Bereich der Migration mit ihren vielfältigen Facetten. Im vorliegenden Buch werden u.a. folgende Fragen aus sozialwissenschaftlicher, -philosophischer und -ethischer Perspektive reflektiert: Wie lassen sich neue Formen sozialer und geographischer Räume erklären? Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede in den unterschiedlichen Formen von Migration? Welche Bedeutung haben Bewegungsfreiheit und Grenzen für Menschen, Gesellschaften und Staaten? Gibt es ethische Kriterien, um das "Recht auf Freizügigkeit" genauer zu bestimmen und seine Grenzen festzulegen? Welche Möglichkeiten der Einflussnahme auf nationaler und internationaler Ebene gibt es, um Mobilität auf humane Weise zu steuern? Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf das Ziel globaler Solidarität?

Mit Beiträgen von Norbert Brieskorn (München), Walter Lesch (Louvain-la-Neuve, Belgien), Ludger Pries (Bochum) und Annette Treibel (Karlsruhe)

Aus dem Inhalt:

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Grenzen des Wachstums im Widerstreit der Meinungen

Paul Erbrich
Grenzen des Wachstums im Widerstreit der Meinungen

Globale Solidaritat – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 8

Stuttgart 2004. 272 Seiten

ISBN 978-3170181304

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Niemand glaubt, dass die Weltbevölkerung zahlenmäßig endlos wachsen könne. Aber jedermann scheint zu glauben, dass genau dies der Wirtschaft möglich sei, obwohl eine wachsende Wirtschaft noch immer zunehmenden Naturverbrauch bedeutet. Was uns beunruhigen muss, ist die Tatsache, dass Wirtschaftswachstum gerade von reichen Gesellschaften erwartet wird, deren Naturverbrauch pro Kopf zehn- oder gar hundertfach höher liegt als der Naturverbrauch armer Gesellschaften, die allein schon für die schlichte Daseinssicherung der Mehrheit ihrer Mitglieder auf wirtschaftliches Wachstum angewiesen sind. Müsste jedoch das Potential für Wachstum nicht bevorzugt den armen Gesellschaften, den Entwicklungsländern reserviert bleiben und müssten nicht die hochentwickelten Länder ihr Wachstum beenden? Es zeigt sich, dass beträchtliche Wachstumsmöglichkeiten vorhanden sind, die sich allerdings nicht gleichmäßig über alle Quellen von Naturressourcen erstrecken. Grenzen drohen vor allem beim flüssigen Energieträger Erdöl: Flüssige Treibstoffe, gewonnen aus dem Erdöl, werden noch lange Zeit für den Transport von Personen und Gütern unentbehrlich sein, jedenfalls für Entwicklungsländer. Für jeden Entwicklungspfad gilt die Forderung der Nachhaltigkeit. Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (ökologisch, sozial und ökonomisch) werden am Beispiel des Erdöls und seiner drohenden Verknappung vor Augen geführt.

Aus dem Inhalt:

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Vorwort

Leseprobe


Der Mensch vor der Herausforderung nachhaltiger Solidarität

Johannes Müller, Michael Reder
Der Mensch vor der Herausforderung nachhaltiger Solidarität

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 9

Stuttgart 2003. 189 Seiten

ISBN 978-3170181359

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Es besteht heute weitgehend Konsens darüber, dass angesichts weltweiter Probleme ein 'zukunftsfähiges Handeln' mehr globale Solidarität erfordert. Von Seiten der Bio- wie auch einzelner Humanwissenschaften wird allerdings die Frage gestellt, ob und inwieweit der Mensch überhaupt die notwendigen Voraussetzungen und Veranlagungen besitzt, um in einer Situation weltweiter Vernetzung angemessen handeln zu können. So treten folgende Fragen in den Vordergrund verhaltens- und soziobiologischer, psychologischer und pädagogischer Reflexion: Gibt es tatsächlich naturgegebene Grenzen globaler Solidarität? Welche Erkenntnisse der Psychologie über den Zusammenhang von Einsicht und Motivation können hierzu herangezogen werden? Kann Solidarität 'gelernt' werden? Wie kann ethisches Verhalten angesichts der Unüberschaubarkeit der globalen Welt aussehen? Welche politischen Folgerungen lassen sich hieraus ziehen?

Mit Beiträgen von Eve-Marie Engels (Tübingen), Bernhard Grom (München), Volker Sommer (London) und Markus Vogt (Benediktbeuern)


Globale Solidarität durch weltweite Kommunikation?

Johannes Müller, Michael Fleck
Globale Solidarität durch weltweite Kommunikation?

Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur, Bd. 7

Stuttgart 2002. 172 Seiten

ISBN 978-3170171794

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Der technische Fortschritt im Kommunikationsbereich ist einer der wesentlichen Motoren der Globalisierung. Der dadurch ermöglichte Informationsaustausch hat weitreichende sozio-kulturelle und politische Auswirkungen. So führt die mediale Vernetzung zur Ausbreitung westlicher Wertvorstellungen und Leitbilder, was Menschenrechte, Demokratie und Marktwirtschaft ebenso einschließt wie Produktionsweisen, Konsummuster und Freizeitverhalten. Diese Situation bietet die Chance zu einer intensiveren Begegnung zwischen fremden Kulturen, sie enthält aber auch Konfliktpotenzial. Verschiedene Fragen werden diesbezüglich aufgeworfen: Wie können die Entwicklungsländer einen angemessenen Platz in der globalen Informationsgesellschaft finden? Welche anthropologischen und sozialethischen Implikationen beinhaltet diese Entwicklung? Wie ändert sich im digitalen Zeitalter die Weitergabe von Traditionen und Werten? Welche Aufgabe kommt dabei der Politik und welche der Zivilgesellschaft zu?

Mit Beiträgen von Jörg Becker (Marburg), Rüdiger Funiok (München), Hans J. Kleinsteuber (Hamburg) und Dieter Kramer (Wien)

Aus dem Inhalt:

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