Prof. Dr. Georg Sans SJ

Gottesbilder: Eugen Biser als theologischer Grenzgänger

Georg Sans
Gottesbilder: Eugen Biser als theologischer Grenzgänger

Eugen Biser hat zeitlebens um das Bild eines Gottes gerungen, in den der Mensch sein ganzes Vertrauen setzen kann. Durch die Verknüpfung des existenziellen Gedankens von der Überwindung der Lebensangst mit der biblischen Formel von der Gotteskindschaft gab Biser Anstöße zu einem fruchtbaren Gespräch mit Psychologie, Kunst, Literatur und Musik für den christlichen Glauben. Indem er Beiträge aus verschiedenen Blickwinkeln und Fachrichtungen versammelt, möchte der Band anlässlich des 100. Geburtstags von Eugen Biser an die "Gottesbilder" dieses theologischen Grenzgängers erinnern.

Bereits vor Jahrzehnten entdeckte Eugen Biser Themen, die heute in aller Munde sind, etwa den Zusammenhang zwischen dem religiösen Glauben und der seelischen Gesundheit, die Bedeutung der elektronischen Medien für die moderne Gesellschaft oder das Phänomen des Postsäkularismus.
Prägend für das theologische Denken Bisers war aber vor allem der Begriff der Gotteskindschaft. Für Biser bedeutet die Annahme der Gotteskindschaft keine Entmündigung oder Erniedrigung des Menschen, sondern im Gegenteil seine Erhebung zu Gott. Weil die Gotteskindschaft die Freiheit und volle Verantwortung des Menschen mit einschließt, ist der christliche Glaube mehr als die Frucht eines naiven Gemüts. Die Theologie Bisers antwortet auf die Fragen unserer Gegenwart.

Mit Beiträgen von Martin Arneth, Eckhard Frick SJ, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Andreas Gröpl, Walter Homolka, Erwin Möde, Joachim Reger, Georg Sans SJ, Johannes Schaber OSB, Martin Thurner und Gunther Wenz.

Leseprobe (inkl. Inhaltsverzeichnis)

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Sintesi a priori. La filosofia critica di Immanuel Kant

Georg Sans
Sintesi a priori. La filosofia critica di Immanuel Kant

Neapel 2013. 183 Seiten

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Studiare Kant significa voler pensare con rigore, lasciarsi interrogare sulla visione del mondo e dell’uomo, riproporre la questione circa il senso della libertà. Il filosofo incoraggia ciascuno a servirsi della propria ragione. Alla base del suo sistema sta la spinosa dottrina della sintesi a priori. L’aspetto più innovativo della filosofia critica, infatti, è la scoperta dei cosiddetti giudizi sintetici a priori che permettono sia la giustificazione della conoscenza oggettiva, sia la fondazione razionale dell’etica. Il presente saggio fornisce dunque una rilettura sistematica delle opere critiche di Kant, mettendo in evidenza come la sua concezione della ragione ci possa portare ad una migliore comprensione di noi stessi.


Al crocevia della filosofia contemporanea

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Al crocevia della filosofia contemporanea

Rom 2010. 327 Seiten

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Il presente volume racconta la storia della filosofia da Hegel fino ai giorni nostri, seguendo quattro correnti di pensiero che caratterizzano il panorama filosofico contemporaneo: il pensiero puro, della sola ragione: il pensiero scientifico, dei vari positivismi: il pensiero esistenziale, inaugurato da Nietzsche e da Kierkegaard; e il pensiero linguistico, sia della filosofia analitica anglosassone sia dell'ermeneutica filosofica continentale. Infatti, chiunque riflette sulla pretesa hegeliana di un sistema filosofico onnicomprensivo, e ne esamina le possibilità alternative si trova già al crocevia di questi quattro tipi di pensiero.


Die Realisierung des Begriffs. Eine Untersuchung zu Hegels Schlusslehre

Georg Sans
Die Realisierung des Begriffs. Eine Untersuchung zu Hegels Schlusslehre

Berlin 2004. 253 Seiten

ISBN 978-3050040486

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Die Studie interpretiert Hegels Schlusslehre aus ihrem historischen und systema­tischen Zusammenhang. Ausgehend von der in der nachkantischen Philosophie kontrovers diskutierten Frage nach der Leistungsfähigkeit des Urteils optiert Hegel für den Schluss als das geeignete Mittel zur Darstellung seiner Metaphysik. In der "Wissenschaft der Logik" entwickelt er diese als eine revisionäre Theorie des Begriffs. Der Beitrag der Schluss­lehre besteht in dem Nachweis, dass die gängigen Theorien von der Natur des Begriffs – verstanden als ein Merkmal oder eine Klasse von Gegenständen – die Funktion des mittleren Terms nicht zu erklären vermögen. Anders verhält es sich Hegel zufolge bei seinem eigenen Verständnis des Begriffs als einer aus mehreren Momenten bestehenden, real existierenden Totalität. Die Verfassung dieses 'objektiven Allgemeinen' ergibt sich aus dem Durchgang durch die verschiedenen Formen des Schließens. Mit der Schlusslehre verfolgt Hegel deshalb keine formal-logische Zielsetzung, sondern bewegt sich ganz im Rahmen seiner spekulativen Metaphysik.


Ist Kants Ontologie naturalistisch? Die "Analogien der Erfahrung" in der "Kritik der reinen Vernunft"

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Ist Kants Ontologie naturalistisch? Die "Analogien der Erfahrung" in der "Kritik der reinen Vernunft"

Münchner Philosophische Studien. Neue Folge, Bd. 17

Stuttgart 2000. 176 Seiten

ISBN 978-3170166172

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Immanuel Kant (1724–1804) gilt vielen noch immer als der Wissenschaftstheoretiker der Newtonschen Physik. Als Beleg dafür werden nicht selten die "Analogien der Erfahrung" genannt, die Kant im Grundsatzkapitel der "Kritik der reinen Vernunft" als Prinzipien unserer Erkenntnis empirischer Gegenstände einführt. Dagegen soll hier gezeigt werden, dass Kants Theorie von Dingen und Ereignissen in ihrer Geltung nicht auf ein mechanistisches Universum beschränkt ist. In den "Analogien der Erfahrung" entwickelt Kant vielmehr ein System ontologischer Grundsätze, das außer den Naturwissenschaften auch dem Selbstverständnis des Menschen gerecht wird. Der Mensch begreift sich einerseits als organischen Teil der Natur, andererseits als freies Subjekt seiner Handlungen. Beides ist in einer naturalistischen Ontologie nicht vorgesehen.